Die Post der Moderne: Was im Januar in Chemnitz geschah

Wenn der Januar der Montag des Jahres ist, dann hat Chemnitz einen ziemlich miesen Montag erwischt. Dabei hatte die Stadt ein echt geiles Wochenende: Der Dezember war ein einziger Rausch. Aus den Wasserhähnen floss Glühwein, die Weihnachtsnächte waren lang und lasterhaft, und bei der Verkündigung der sehr langen ECoC-Shortlist wurde die Stadt von einer Euphorie erschüttert, wie man sie hier sonst nur…wie man sie hier sonst nie erlebt. Man hatte Dresden geschlagen — und damit eigentlich schon alles gewonnen. Doch wie immer, wenn die Glückshormone ein bisschen zu doll reinkicken, schlägt jetzt der Stimmungsabfall zu, härter als betrunkene Zenti-Kids vorm McDonalds. Diesen Stimmungsabfall nennt man in Chemnitz gemeinhin auch „Januar“. 

Januar in einem Wort

Weiterlesen

Chemnitz 2020 – ein Ausblick.

Hello 2020,

das hört sich erstmal ziemlich einschüchternd an. Erstens, weil die Zwanzigzwanzigerjahre nach genau der Zukunft klingen, in die man sich früher immer unbedingt beamen wollte, und zweitens weil nach den Zwanzigern meistens die Dreißiger kommen. Und die Dreißiger haben bisher noch nie Gutes gebracht, nur Älterwerden und Nazis, man will beides nicht. Andererseits sieht 2020 wirklich sehr gut aus: Klar, symmetrisch, aufgeräumt, perfekt für Leute mit Zahlen-Zwangsstörung oder Marie-Kondō-Fans.
Und obwohl man direkt zu Jahresbeginn schon wieder recht schlimm „Welt“ hat, möchte man fast ein bisschen optimistisch werden, und gönnerhaft sagen:
2020 wird dein Jahr, Chemnitz“.
Aber Chemnitz ist noch ein bisschen unsicher und etwas neujahrsdeprimiert vielleicht und hat an Silvester zu viel Feinstaub, zu viel Schnaps geschluckt und sagt deshalb trotzig:
„Das sagst du doch jedes Jahr.“

Nee, nee, liebes Chemnitz, das haben wir schon länger nicht gesagt. Genauer genommen haben wir das schon drei Jahre lang nicht mehr gesagt, weil die Hälfte unserer selbsterfüllend prophezeiten Jahresausblicke irgendwie immer wahr geworden ist, und das hat uns Angst gemacht. Außerdem hat die Chemnitzer Freie Presse das Format dreist bei uns geklaut, weshalb wir erstmal drei Jahre lang beleidigt waren, jetzt aber den alten Gram ab- und uns eine neue Glaskugel zugelegt haben. In die haben wir für unseren sinnlosen Jahresausblick sehr tief geschaut und folgendes gesehen:
2020 wird dein Jahr Chemnitz. Mit Abstrichen vielleicht, aber ansonsten wirklich!

Januar:
Der Insolvenzverwalter bekommt eine eigene Reality-Show bei RTL. Als „Der Pleitegeier“ hilft er hoffnungslosen Hängern dabei, noch hoffnungslosere Hänger zu werden. Das Format wird nach nur wenigen Folgen erfolgreich wieder eingestellt. 

Aus Versehen gelächelt: Chemnitz-Fresse entgleist in Ebersdorf. 

Plötzlicher Wintereinbruch: Tausende Chemnitzer können nicht zur Arbeit.

Die Deutsche Bahn vermeldet: Der Intercity nach Rostock kommt vielleicht schon 2035. 

Weiterlesen

Wiki-How Chemnitz: Über den Mittelaltermarkt laufen, ohne die Pest zu bekommen 

Viele ahnen es bereits: Game of Thrones basiert in Wirklichkeit auf der wahren Geschichte des Chemnitzer Mittelaltermarkts. Der wird offiziell auch Klosterweihnacht genannt — weil er sich in der Inneren Klosterstraße befindet, ansonsten aber nicht sonderlich asketisch daherkommt. Jedenfalls ist es mit dem Mittelaltermarkt so: Man hält ihn entweder für den romantischsten aller Weihnachtsmärkte oder für ein Event, schlimmer als Pest und Cholera zusammen. Wir behaupten: Menschen, die den Chemnitzer Mittelaltermarkt ablehnen oder gar hassen, sind verweichlichte Wesen aus der westlichen Welt, und haben einfach nur Angst vor der brutal unkomfortablen Realität des mittelalterlichen Lebens oder davor, sich dort mit der Pest zu infizieren. Für genau diese Menschen haben wir eine kleine Anleitung geschrieben, mit der euer nächster Kreuzzug über die Chemnitzer Mittelaltermeile garantiert zum Zuckerschlecken wird.

Mittelalter: das ist das, wovor sich Pegida-Anhänger angeblich sehr fürchten, sich gleichzeitig aber offensichtlich danach zurücksehnen. Es beschreibt die ziemlich lange, düstere, brutale, rückständige Zeit nach der Antike — also quasi das, was nach dem Untergang einer Zivilisation kommt, die viel zu dekadent und protzig gelebt hat und daran sang- und klanglos gescheitert ist. Ähem. 

Ritterrüstung für Waffennarren

Weiterlesen

Chemnitz rasiert alle. Warum die anderen Kulturhauptstadt-Bewerber keine Chance gegen Chemnitz 2025 haben

Es wird die aufregendste Woche seit äh Wochen: Am Donnerstag entscheidet sich, ob Chemnitz noch Kulturhauptstadt werden kann oder ob die ganze Stadt kollektiv in ein Loch fällt, tiefer und schwärzer als das ehemalige Conti-Loch, die vermutlich dickste Depression seit August 2018.  Wir wollen erstens noch mal ganz beiläufig erwähnen, dass sich die Stadt ganz eindeutig auf unsere Initiative hin beworben hat. Zweitens wollen wir selbstlos das Chemnitzer Selbstbewusstsein aufpäppeln, indem wir endlich mal nicht die eigene Stadt bashen, sondern die anderen. Denn jeder weiß: Chemnitz2025 ist absolut alternativlos, vollkommen außer Konkurrenz, dass die anderen Städte überhaupt antreten ist eine Farce, niemand kann uns die Tränenflüssigkeit reichen. Wir haben Nazis. Wir haben Komplexe. Wir haben Industrie, Krieg und Zerstörung. Wir haben alles, was Gera und Magdeburg auch haben.
Warum die anderen Städte trotzdem von Chemnitz rasiert werden, haben wir für euch in den letzten Wochen lang und viel zu mühevoll recherchiert – wir haben alle acht Bewerberstädte auf Chemnitzability gecheckt.

Chemnitz 2025

Dresden:
Wo liegt eigentlich Dresden?
 Im konservativen Kessel der seligen Sächsischkeit, aus dem abgesehen von komischen Kretsche-Tweets nichts hinaus gelangt, und erst recht nichts hinein.
Motto: „Neue Heimat Dresden“. Klingt schön pegidafreundlich, ist aber natürlich ganz anders gemeint. Passt trotzdem perfekt zur sächsischen Hauptstadt, weil wirklich niemand so heimatgeil ist wie die Sachsen. Außer die Bayern vielleicht.
Bid Book/Themen: Dresden versucht, weniger wie Dresden zu sein, ist dabei aber so sehr Dresden, wie man es sich nur vorstellen kann. Das Bid Book sieht zwar schick aus und das Cover zeigt Dynamo-Fans in der Semperoper. (Das ist ungefähr so krass, als würde man CFC-Fans im AJZ zeigen). Der Inhalt aber bleibt boring und barock. Ständig fällt das Wort „reich“, ständig geht es um Kurfürsten, Klassik, höfische Kultur und die Sächsische Schweiz — also um alles, was man an Dresden hasst.

Weiterlesen

Wiki-How Chemnitz: Mit einem Busfahrer flirten

Man kennt das ja: Neulich hat man dem Nachtbusfahrer verhalten „Hallo“ gesagt und ein mühevoll hervorgepresstes „Knmhmhmh“ zurückbekommen, was man direkt unter prickelndem Flirt verbucht hat. Denn schon ein schlichtes „Hallo“ beim Bus-Einsteigen oder generell in der Chemnitzer Öffentlichkeit bedeutet meist mittelschwere Erschütterungen der Chemnitz-Fresse, die ausgerechnet bei vielen Busfahrern (die Busfahrerinnen sind irgendwie okay) besonders steil nach unten zeigt. Natürlich darf man nie pauschalisieren, es gibt auch wirklich nette Busfahrer, die zum Beispiel so lange mit dem Abfahren warten, bis man den Bus keuchend erreicht hat und verzweifelt gegen die Tür hämmert. Oder die auch mal ein kleines bisschen bremsen, wenn sich eine klapprige Seniorin knapp vorm Bus über die Straße schiebt. Jedenfalls ist da dieses klamme Angstgefühl – jedes verdammte Mal, wenn man in den Bus einsteigen und eine Fahrkarte verlangen muss. Und so wird man regelrecht von Chemnitz-Glücksgefühlen überströmt, wenn der Busfahrer das „Hallo“ erwidert und mittelgut gelaunt den Einzelfahrschein rauslässt oder tatsächlich so lange mit dem Abfahren wartet, bis man in den Bus eingestiegen ist oder irgendwas anderes macht, das man gemeinhin als „nett“ bezeichnen könnte. Weil der Chemnitzer Winter naht, und wir alle wieder ein bisschen mehr auf unseren Dopamin-Haushalt achten müssen, ist es jetzt umso wichtiger, die festgefahrene Chemnitz-Fresse mit vorsichtigen Flirtmethoden zu knacken und aus einfachen Nahverkehr-Arbeitern echte Cvag-Bois zu machen. Wir fahrshippen jetzt — und mit unserem Wiki-How könnt ihr das bald auch tun.

Weiterlesen

Ist das noch Chemnitz oder schon eine Herbstdepression? Der große re:marx Psychotest

Der Herbst ist gemeinhin unsere Lieblingsjahreszeit; was vielleicht daran liegt, dass die Hälfte der re:marx-Redaktion im November geboren wurde, vielleicht aber auch daran, dass man sich im Herbst endlich in Ruhe richtig „Chemnitz“ fühlen kann. Keine Ablenkung durch irgendwelche Kulturveranstaltungen, Straßenfeste, Hitzewellen, Freisitze, Frühlingsgefühle. Nur die Stadt und ihre tröstende Tristesse, diese elegante Einsamkeit, wie man sie sonst nur aus RilkeGedichten kennt.
Viele sind jedoch irritiert. In der Dunkelheit können sie ihre Gefühle nicht richtig einordnen, sie wissen nicht ganz genau, woher diese innere Leere plötzlich kommt. Ist das noch Chemnitz – oder doch schon eine handfeste Herbstdepression? Für alle diejenigen, die verunsichert sind, haben wir einen hochgradig wissenschaftlichen und absolut verlässlichen Psychotest entwickelt, der euch durch die dunkle Jahreszeit helfen wird.

So funktioniert’s: Die treffenden Antwortmöglichkeiten mental ankreuzen und anschließend zusammenzählen, welchen Buchstaben ihr am meisten gekreuzt habt.

Plattenbauidylle Chemnitz

Wie würdest du deine aktuelle Gefühlslage beschreiben?
A Wie einen dieser Chemnitzer Halbkreise, die oft bei Konzerten entstehen. Zwischen dir und dem Glück klafft eine riesige Lücke, in die du dich einfach nicht hinein traust.
C Wie einen endlosen Ritt durch die Bazillenröhre, bei dem dir alles mögliche entgegen kommt: Hakenkreuze, Hitlergrüße, halbtote MRB-Bahnen, Mackie Mether. Nur das Licht am Ende des Tunnels, das kommt einfach nicht.
B Wie eine Busfahrt mit der Linie 51 nach einer CFC-Heimniederlage.
D Wie die eines hochdekorierten Vereins-Maskottchens, das vor einigen Jahren seinen Job verloren hat, und jetzt beim Maskottchentreffen verzweifelt versucht, zurück ins Leben zu finden.

Weiterlesen

Chemnitz2025: Vier Projekte für ein KuHalleluja

Am 30. September ist Bewerbungsschluss, und dann wird Chemnitz endlich europäische Hauptstadt. Und auch falls Chemnitz dabei wie immer ganz knapp an Leipzig scheitern sollte, wovon wir nicht ausgehen, weil Leipzig gar nicht mitmacht, am Ende aber sicher trotzdem gewinnt, ist die Kulturhauptstadtbewerbung schon jetzt besser als alle Stadt- und Kartoffelfeste zusammen. Denn in den vergangen zwei Jahren wurden in Chemnitz mehr städtische Projekte, Ideen und Konzepte entwickelt, als die Parkeisenbahn überhaupt transportieren kann, und viele davon sind gar nicht so schlecht, manche sogar ziemlich gut. Trotzdem gibt es noch einige Projekte, die wir uns für das Zusammenleben hier sehnlichst wünschen würden und die wir über die letzten beiden Sommer hinweg gesammelt und jetzt endlich nieder geschrieben haben, um öffentlich 2.500 Euro Fördergeld für die Umsetzung folgender Mikroprojekte zu beantragen, nachdem das mit der Prominenten-Rückführung (Hallo, Beate!) im Winter auch schon so gut geklappt hat, womit der Satz auch endlich mal beendet wäre und der Rest vom Text beginnen kann. 

FYER-Festival Chemnitz 

Seit dem absolut kranken Chemnitzer Festivalsommer 2019, spätestens aber seitdem das Bürgerfest die Innenstadt rasiert hat wie keine andere Party, gilt ganz Chemnitz als die Warschauer Straße Mitteldeutschlands – als Paradies für Partytouristen aus der ganzen westsächsischen Welt. Als eine Stadt, die keine Fußgänger- und Ruhezonen mehr, sondern nur noch Partyzones kennt. Man muss mittlerweile schon raus nach Adelsberg fahren, um endlich mal wieder unter keine Menschen zu kommen, und das gefällt uns gut.  Weil Chemnitz nur durch kulturelle Überforderung gerettet werden kann, würden wir gerne 2.500 Euro Mikroprojektgelder für ein weiteres Festival beantragen: Denn nachdem einige Kritiker die gepflegte Umsonstkultur von Kosmos und Co. beklagten, wird es Zeit für ein Veranstaltungsformat, das auch eine solventere Zielgruppe anspricht, ein Format, bei dem Chemnitz nicht nur Karl-Marx-, sondern auch mal Kom-Merz-Stadt sein darf. Genau: Chemnitz braucht endlich ein betrügerisches Luxusmusikfestival, ein eigenes FYRE. Unseretwegen kann es auch AYR, WæTR, €ARTH oder SAXX(on)Y heißen, Hauptsache es ist teuer und geht schief.

Weiterlesen

Wiki-How Chemnitz: Ins Weltecho einlaufen ohne zu stolpern

Chemnitzer Freisitze haben ihre eigenen Gesetze – vor allem, was das Auflaufen betrifft. In den aaltra-Biergarten gelangt man bodenständig durch den Rhododendron-Busch, nachdem man den alteingesessenen aaltra-Hardlinern auf der Bank davor scheu zugewunken hat. Beim Balboa fährt man einfach lässig mit dem Fixie/Ringbus vor – oder panisch weiter, falls überraschenderweise überhaupt niemand davor sitzt, den man kennt. Dann kann man unauffällig drei bis dreizehn Runden um den Brühl/durch die gesamte Stadt drehen, das soziale Selbstbewusstsein beim Yasmin mit Knoblauch-Soße aufpolieren, später nochmal ganz zufällig am Balboa vorbeifahren und dort dann einfach bis in die Brühldämmerung versacken. Wer ins Lokomov möchte, aber unsicher ist, kann sich in der Parkanlage gegenüber verstecken und von dort aus die aktuelle Inszenierungslage observieren. Zu Emmas Onkel geht man nicht einfach, man reserviert dort einen Tisch – auf dem Kaßberg sitzt man schließlich gesittet. Und dann wäre da noch der Weltecho-Hof:
Der Eingang zum Weltecho-Hof ist die Zauberkugel von Chemnitz, das Wurmloch in eine andere, geheime Dimension, in der Chemnitz endlich cool ist und sich ein bisschen wie Berlin Kreuzberg anfühlt. Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, wie man dort einläuft, denn ein altes Chemnitzer Sprichwort besagt: Wie man in den Weltecho Hof einläuft, so schallt es hinaus. Dabei zu scheitern ist, als würde man aus der Zauberkugel kommen und – von Mareike Amado anmoderiert – im dichten Shownebel stolpern, sich das Knie aufschlagen und den spektakulären Glitzerfummel mit Blut beflecken. Kurz: Es ist keine Option. Damit der handelsübliche Weltecho-Mittwoch auch für dich zum Erfolg wird und du im Hof nie wieder lange rumlauchen musst, solltest du in Zukunft einfach folgende Tipps der  zertifizierten Coolness-Profis von re:marx beachten.

Weltecho essentials

Weiterlesen

Die Post der Moderne: Was im Juli und August in Chemnitz geschah

Wir machen kurz Sommerpause, haben wir gedacht.
Passiert doch eh nicht viel in Chemnitz, haben wir gedacht.
Können wir uns mal bisschen ausruhen, haben wir gedacht.

Wir haben unsere Rechnung ohne den CFC gemacht. 

Weiterlesen

Kartoffelsuppe nur für Deutsche: Der re:marx Wahlslogan-Generator

Der sächsische Spätsommer ist da, und mit ihm sind die letzten schönen Tage ins Land gezogen, denn am ersten September sind Landtagswahlen. Bei den Kommunal- und Europawahlen waren wir noch alle ganz aufgeregt und haben uns extra für den Wahlsonntag in CFC-Schale geschmissen, doch jetzt ist Schluss mit Friede, Freude, Eierschecke, jetzt greifen harte Verdrängungsmechanismen, jetzt wird uns allein beim Gedanke an den nächsten Sonntag schlecht, jetzt hyperventilieren wir schon mal prophylaktisch in unsere Phrasen-Tüte. Und orakeln die Landtagswahl als eine Zäsur herbei, als End of the World as we know it, als „Jetzt-zieh-ich-wirklich-weg-aus-Sachsen“-Stichtag, als Saxokalypse quasi. Als Tag vor dem Tag der immergleichen verzweifelten „Was ist nur mit dem Osten los?“-Analysen, die gefühlt zu nichts führen und „den Osten“ nur noch mehr ins Abseits analysieren. Das alles könnte man wunderbar verdrängen, würden nicht überall schon wieder diese größtenteils furchtbaren Wahlplakate hängen – und uns mit ihren schwammebrühigen Politplattitüden belästigen und Tag für Tag aufs Neue an den nahenden Day After Tomorrow erinnern. Deshalb wird es Zeit für den großen re:marx-Wahlslogan-Generator. Die floskeligsten Floskeln, die größten Hetz-Hits des Sommers und die schlimmsten Sachsenklischees für euch im Shuffle-Modus – damit die sächsische Landtagswahl dieses Jahr wenigstens doch noch ein bisschen Spaß macht.

Der Osten. (Symbolbild)