Re:marx of the year!

Ende! Finito! Basta! Fin! Das wars! Doch zur Überraschung aller meinen wir hiermit etwa nicht den unheilsamen Untergang der großen weiten Welt, sondern das plötzliche Ende des Jahres [2012], das mit großen, unaufhaltsamen Schritten naht – Endzeitstimmung! So werden selbst wir, die grausamen Basher von re:marx, in Anbetracht des jähen Endes ungewohnt sentimental und schwelgen in wehmütigen Erinnerungen an ein buntes Jahr in der schönsten grauen Stadt der Welt, weshalb wir diesem [Jahr 2012] just hier an dieser Stelle einen würdigen Rückblick widmen wollen. Natürlich in Listen-Form, aber ohne Publikumsbeteiligung, schließlich halten wir nichts von dieser Demokratie und werden  allein mit unserem subjektiven Qualitäts-Urteil diese Stadt zu einem viel viel besseren Ort machen.

burning down the (opera) house.

1) die beste unvollendete re:marx-Idee des Jahres
Ideen fließen durch unsere Adern wie Blut oder äh Alkohol. Aber: Zu viele Ideen – zu wenig Zeit. Was dabei alles auf der Strecke blieb:

Platz 5:
re:marx in Gefahr: Zwei Redakteure im Angesicht des grausamen Volksmusikevents in der Chemnitzer Stadthalle  – Stirb langsam, Kultur in Chemnitz!
Platz 4:

Adam Port macht einen exklusiven Mix natürlich nur für uns. Am besten bitte einen Live-Mitschnitt vom FEST. Hat leider nicht geklappt. Komisch eigentlich.
Platz 3:

Die große re:marx Live-Stream-Show, Chemnitzer Kaffee-Klatsch, jeden Sonntag, live auf eurem Lieblingsblog
Platz 2:

Laura Gibson gibt ein exklusives Konzert im Wohnzimmer eines Chemnitzer Top-Stylisten
Platz 1:
Der re:marx-Sticker

Die Legende lebt: der ewig unvollendete re:marx-Sticker

2.  Das Bashing des Jahres
(zum genaueren Betrachten bitte auf das Bild klicken)

Das www ist eine einzige große Spielwiese für alle, die zu viel Langeweile haben – also z.B. für uns. Aber scheinbar auch für unsere härtesten Kritiker, die sich der Kommentarfunktion dankbar annahmen. Hier das Beste vom Bashesten.

Platz 4

Platz Vier: typisch Chemnitz?

Platz 3

Zu dumm? Zu viele Drogen? Manchmal wissen wir es selbst nicht genau.

Platz 2

Endlich ist es amtlich: re:marx ist schlimmer! als Hitler.

Platz 1

Breaking News für 2013: re:marx geht nach Berlin!

3. Die Clubschließung des Jahres
Die Schließung diverser Tanzlokale gehört zu einem typischen Chemnitz-Jahr wie der Penner zur Zenti.

Platz 2:
Die Zukunft: schon wieder Vergangenheit, bevor sie überhaupt so richtig gegenwärtig sein konnte.
Platz 1:

Das Starlight schließt, wenige Wochen später eröffnet das Stairways, wenige Wochen später schließt auch dieses wieder.

4. Die Neueröffnungen des Jahres:
Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht. Wo Läden schließen, machen neue auf. Von uns im Ranking ignoriert: Club Hugo. Wir schreiben es aber trotzdem mal hin.

Platz 3:
Endlich ein neues Hotel: das Biendo. Oh und endlich endlich ein Vapiano – Mc Donalds für Pasta, nur ein kleines bisschen frischer. Zutaten für politisch korrekte Pasta, zum – oh gott – Selbermachen kann man aber auch um die Ecke kaufen: im neuen Bio-Supermarkt. Da hilft nur: Latte Macchiatto trinken und auf das Starbucks warten.
Platz 2:
Das AC17. Ein geheimnissvoller Hardcore/Punk-Schuppen im Dunstkreis der Alt-Chemnitzer-Straße. Wir berichten in Kürze!
Platz 1:
geht an das Lokomov im Dreivierteleck (Sonnenberg, Gablenz und ähm Stadt) Wir berichteten bereits!

5. Die leerste Veranstaltung des Jahres:
siehe Clubschließungen

Platz 3:
Vorlesung in kognitiver Sensorik freitags 18 Uhr
Platz 2:
tolle Veranstaltungsreihe, aber von Chemnitz leider nicht angemessen gewürdigt: ECHOLOT.  Musikalische Qualität hat eben ihren Preis und Tanzen ist nicht immer alles.
Platz 1:
DAS FEST. Edition Gold im Mai mit Pupkulies & Rebecca. Konzert: Abgesagt! Wegen, sagen wir mal, sehr sehr suboptimalen Vorverkaufszahlen. Die Tour in anderen Städten, übrigens: ausverkauft.

6. Die Party des Jahres:
Hier verzichten wir auf ein Ranking. Parties des Jahres sind natürlich immer eine Frage des persönlichen Pegels ähh Erlebens. Mögliche Favoriten könnten aber sein:

7. Das Konzert des Jahres:

Platz 3:
Future Islands im Weltecho

Platz 2:
I Heart Sharks im Weltecho
Platz 1:
Einar Stray und Me and My Drummer im ähm Weltecho Cafè

8. Das Open Air des Jahres

Platz 3:
Das Holi-Open Air Blauenthal-Wolfsgrün. Diesen Sommer endlich auch mit Ableger in Chemnitz. Buntes Opium fürs Volk.  Hat sich zumindest ein abgefakt verdient.
Platz 2:
Das Blume Open Air am 28. April, dem wohl schönsten Tag des Jahres, in der Gläss-Fabrik. Unsere Bilder vom wundervoll urbanen Hipster-Spektakel findet ihr hier.
Platz 1:
MS Beat.

9. Der beste Chemnitzer Act des Jahres:

Platz 3:
Ein kleiner Geheimtipp von uns coolen Bloggern – ihr wisst ja: immer der Zeit voraus.


Platz 2:

Platz 1:

10. Der Chemnitzer des Jahres:
An dieser Stelle veröffentlichen wir hier erstmals komplett die Ergebnisse der legendären re:marx Bashing-Wall auf dem MS Beat-Festival, an der der Besucher seine ganze Ungnade endlich ausleben durfte. Die harsche Chemnitzer-Grimmigkeit, hinter der sich in Wirklichkeit nichts anderes verbirgt als glühende Zuneigung, kürte damals einen klaren Sieger:
Pandaro!
Somit unser Chemnitzer des Jahres.
Hier aber die komplette Liste der (im sehr weiten Sinne) populärsten Institutionen/Personen der Stadt:

  1. Pandaro – 35 Treffer
  2. Brauclub – 31 Treffer
  3. Club FX – 13 Treffer
  4. M. Stahn – 12 Treffer
  5. D. Duske – 10 Treffer
  6. Dominik Hisslinger/ Falko Rock  – 8 Treffer
  7. Cupca / Treibsand – 6 Treffer
  8. Arno / re:marx – 5 Treffer
  9. Atomino / Lokomov – 4 Treffer
  10. Echo / Sanistelle  – jeweils einen Treffer

11. Unsere Konkurrenz des Jahres:

Ungeschlagen auf Platz 1 verdient sich eine Seite unseren ganzen hässlichen Neid um die vielen Likes auf Facebook:

www.facebook.com/TheRageOfChemnitz

12. Der hipste Scheiß des Jahres:

Der hipste Scheiß des Jahres? Ohne Frage: Chemnitz!

In dem Sinne: bis nächstes Jahr!

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