Unser Album des Monats (März): Cloud Nothings – Here And Nowhere Else

Die Frage nach Raum und Zeit ist keine, die ausschließlich von Quantenphysikern gestellt wird, sondern, zumindest in der Lebenswirklichkeit des re:marx-Kosmos, vorrangig von jungen Heranwachsenden, fachsprachlich „Adoleszente“ genannt, die zwischen Abschlussarbeit, Jobsuche und Feieralltag vor allem nach einem Ort suchen, den Sie Zuhause nennen können. Das befreiende Gefühl endlich angekommen zu sein, nicht mehr die Angst mit sich rumzutragen, man könnte jetzt gerade in diesem Moment die beste Party seines Lebens verpassen, scheint für die Generation Y das gleichermaßen erstrebenswerte wie unerreichbare Gut zu sein. Einer, der es offensichtlich geschafft hat, sich zu erden, ist der 23-jährige Dylan Baldi, seines Zeichens Kopf der Clevelander Garage-Band Cloud Nothings, die in diesen Tagen ihr inzwischen viertes Album veröffentlichen. Für diesen für unmöglich gehaltenen Akt der Selbstfindung, der ganz nebenbei auch noch so verdammt gut klingt, küren wir „Here And Nowhere Else“ zu unserem Album des Monats.

Ein Album, 140 Zeichen (0314)

cloudnothings_herelpCloud Nothings – Here And Nowhere Else

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