Zehn Kurze/Fragen mit: Band Master Flash

Seit jeher erzählt man sich hierzulande eine unglaubliche Legende. Einst sollen aus den grauen Winkeln der Stadt drei Jünglinge und eine Frau emporgestiegen sein, um das zu suchen, was noch kein Einheimischer vor ihnen zu suchen wagte und was von seiner Unauffindbarkeit nur durch seine unendliche Unergründlichkeit übertroffen wird: die Chemnitzer Musikszene. Ausgerüstet mit nicht viel mehr als einer Kamera, einem Proberaum und dem Ziel, das MTV des Ostens zu werden, schrieben sie sich ein mutiges Motto auf die Fahnen: „Wir bringen euch die Perlen vom Grund der Musikszene“. Der gemeine Bürger konnte nur staunen über diese Gemeinschaft, die sich selbst „Band Master Flash“ nennt. Anfangs tauchten sie nur in heimischen Gewässern nach jenen Schätzen, die von Unwissenden oft als „irgendwelche Chemnitzer Bands“ bezeichnet wurden, doch schon bald konnten sie erste Perlen ans Licht bringen. Sie weiteten ihre Suche aus und begaben sich dafür in ferne Gefilde, forderten gar das Volk dazu auf, den Allerwertesten auf den von ihnen ausgerichteten Festen zu entblößen. In der Sprache der Jugend sagt man zu diesem höchst widerlichen Benehmen wohl „Flash Your Ass.“ Papperlapap, mögt ihr jetzt sagen. Alles erfunden, eine Lüge, ein Märchen. Doch wir sind hinausgezogen, um uns mit diesen Helden des kleinen Musikers zu treffen. Seht selbst:

Am Freitag findet die nächste Flash Your Ass-Veranstaltung unter anderem mit den Szene-Größen Egotronic im Atomino statt.

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