Auf ein Bier mit: Nico Fiedler

Als schillernde Figur des Chemnitzer Nachtlebens und prägender Einfluss auf die Haarmode dieser Stadt trinkt Nico Fiedler ein Bier mit re:marx.

Wie lang bist du schon in Chemnitz?

Ich bin jetzt seit letztem Jahr im Juni wieder in Chemnitz. Also ich komm eigentlich aus Ehrenfriedersdorf im Erzgebirge und bin dann nach Dresden gezogen und hab da überwiegend die Zeit am Wochenende in Chemnitz verbracht. Dann bin ich nach Berlin und jetzt wohn ich wieder direkt in Chemnitz.

Warum bist du hier?

Weil ich das Unternehmen von meinen Eltern erstmal ausbauen wollte. Die haben eine Schlachterei und ich hab da den Hofladen übernommen. Ja und währenddessen hab ich halt noch ein Jobangebot bekommen als Salonleiter im Friseurgeschäft bei Marcel Bauer.

Was ist deine Mission?

Meine Mission…, natürlich als Friseur vordergründig die Köpfe von Chemnitz zu verbessern. Also Chemnitzern einen gewissen Look zu geben, der ein Stück weit eigen ist bzw. der sie in ihrer Individualität unterstützt oder diese unterstreicht.

Was sind deine fünf Lieblingssongs?

Prodigy – Smack My Bitch Up, David Bowie – Cygnet Committee, Babyshambles – Fuck Forever, Chicks On Speed – Euro Trash Girl, Baby Monster – Ultra Violence & Beethoven

Was ist dein Lieblingsort?

Die Villa vor dem Technikcampus am Ende der Rosenbergstraße, weil die mich erstmal ans Berghain in Berlin erinnert so vom Look her. Die ist halt einfach so ein grauer Klotz, der mitten in einer Landschaft aus Industrieruinen und Unigebäuden steht. Und es ist halt ein sehr altes Haus, das zur Zeit unter Denkmalschutz steht und durch seine Formen und die ganzen Statuen hat es so eine Psychatriewirkung, also so wie man sich‘s aus Filmen vorstellt, also dunkel, geheimnisvoll, aber auch interessant und anziehend.
Und dann gefällt mir natürlich noch die dazugehörige Wiese, weil man da im Sommer unter anderem ganz in Ruhe liegen kann.

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