Die Post der Moderne: Was im November in Chemnitz geschah.

Es wird kalt in Deutschland. Es wird gemütlich in Chemnitz. Es wird Weihnachten auf der Welt, und alle schlimmen Dinge pausieren im Sinne des scheinheiligen Weihnachtsfriedens. Selbst Pro Chemnitz geht in die Winterpause, die hoffentlich bis zum nächsten Asteroiden-Einschlag dauert. Weil bei den harten Temperaturen die Reichsfahnen einfrieren und natürlich aus Rücksicht vor dem Weihnachtsmarkt und seinen glühweinseligen Besuchern sowie dem Weihnachtsgeschäft, wolle man erstmal pausieren, erklärte Kohlmann. Das finden wir wirklich großzügig. Konsumtradition und traditionelle Trunkenheit müssen schließlich beschützt werden, mehr noch als demokratische Grundwerte und dieses vollkommen überbewertete gesellschaftliche Miteinander, von dem  immer alle reden. Und während sich ganz Twitter gerade wegen „Soko Chemnitz“ an der Zenti für politische Schönheit prügelt, wird es Zeit für unseren meditativen Monatsrückblick: Die Post der Moderne für November.

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Thank you, Chemnitz!

Am Freitag, den 02.03. hatte das AJZ zu einer kleinen Reihe von Konzerten geladen. Nach einem kurzen Kampf mit dem inneren Schweinehund und ein paar gelungenen Bestechungsversuchen steht die Abendplaung fest. Es wird tapfer dem Ruf des AJZ gefolgt. Dort beginnt der Abend ruhig an der hinteren Bar mit Verköstigung in Form von Pasta sowie ein, zwei Bieren. Dabei kann man sich nicht nur gehörig den Bauch vollschlagen, sondern ganz nebenbei auch noch ein ernsthaftes Gespräch mit diversen Bandmitgliedern führen. Weiterlesen