Support your local record label: Interview zur No Divas Labelnight am 18.01.2013 in der Sanitätsstelle

Die Freunde elektronischer Musik merken es schon seit einiger Zeit – in Chemnitz geht wieder was. Nach Jahren des Nischendaseins sprießen Partys bei denen House oder Techno laufen, wie Pilze aus dem Boden, fast jedes Wochenende kann irgendwo im 4/4-Takt getanzt werden. Und auch die Qualität der dargebotenen Musik hat sich erhöht, denn immer öfter verirren sich national bis international angesagte Acts und Djs in die Stadt der Moderne, was nebenbei bemerkt auch Ausdruck einer lebendigen Chemnitzer Clubkultur ist, denn die Clubkultur unserer Zeit basiert zu großen Teilen auf dieser Musik und der Popularität ihrer Macher.

Womit wir dann auch schon beim Thema wären – die Musik und ihre Macher. Was sind das für Leute, die sich Nächte um die Ohren schlagen, um die musikalische Basis einer Partynacht zu erzeugen und dieses Erzeugnis dann in Szene zu setzen? Um diese Frage zu beantworten beleuchtet re:marx das junge Chemnitzer Platten-Label No Divas, das seit vergangenem Jahr in der Stadt sein Unwesen treibt und traf sich mit dem Label Betreiber und DJ Arne Zwanzig aka Arno zum Interview bei Kaffee und Kippe: Weiterlesen

Kampf der Titanen: TWO MANY DJs am 10.10.2012

Es ist wieder soweit: Mittwoch wird gebattlet. Der Kampf der Chemnitzer DJ-Titanen geht in die nächste Runde. Im Weltecho stehen sich dieses Mal Arno und Marko Stani gegenüber – zwei absolute Schwergewichte der Chemnitzer Clublandschaft. Im DJ-Clàsico von Chemnitz buhlen sie morgen Abend nicht nur um eure Gunst – nein, es geht um die Gunst einer ganzen Stadt und um die Frage aller Fragen: kann die Meisterschaft schon im Herbst entschieden werden?

Für re:marx ein Grund, beide Kontrahenten hinsichtlich ihrer beeindruckenden Karriere einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und eine erste Siegprognose abzugeben.

fröhliche Gesten beim MS BEAT Festival: doch Insider wissen – hinter der glücklichen Fassade steckt ein knallharter Konkurrenzkampf

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Re:view – The Look of MS Beat.

Endlich gibt es die Apokalypse auch zum Anschauen. Ein opulentes Spektakel in zwei Akten. Und natürlich in HD – schärfer als die Realität oder so. Egal – mit re:marx sieht man eh besser. Also colour your life, because we love to entertain you.

Re:portage – The Sound Of MS Beat.

Das war nun also dieser Weltuntergang von dem jetzt immer alle reden. Mit Pauken und Trompeten verabschiedete sich Mutti Erde vergangenes Wochenenede am Staussee Oberrabenstein mit einer fetten Party von ihren Fans. Unzählige Jünger pilgerten friedlich und feierwütig zum Ort des Geschehens, um noch einmal ein zweitägiges apokalyptisches Abendmahl zu zelebrieren, ein letztes Abenteuer voller Tanz, Musik, Kunst und Krempel, kurz: ein wundervolles Wunderland namens MS Beat. 

re:marx war dabei. Stolz können wir nun von uns behaupten: we survived the Weltuntergang. Doch verarbeiten wir die Erlebnisse auf dem diesjährigen MS Beat Festival nicht mit ödem Text, sondern in opulentem Bild und wildem Klang. Letzterer macht nun den Auftakt. In Kooperation mit re:marx und dem MS Beat Festival war unser rasender Reporter Tag und Nacht (vor allem da!) für uns unterwegs um apokalyptische Impressionen eines imposanten Spektakels zu sammeln. Ein Stimmungsbild zum Nachhören. Hier und jetzt. Viel Spaß.

Apocalypse, now!

MS BEAT FESTIVAL 2012 +++ erste Stimmen wurden laut +++ Exklusiv bei re:marx Freikarten gewinnen +++ heiße Polen-Mädchen +++ grobe Bratwurst+++
Endlich: Ende in Sicht! Einst von den Maya in ziemlich weiser, unglaublich weiter und wissenschaftlich total fundierter Voraussicht prophezeit, droht am 21.12.2012 nun die Deadline des Daseins auf unserem wunderbaren Planet Erde. Alle Zeichen stehen dabei schon längst auf Untergang, die Uhr schlägt fünf vor Zwölf – und jeder hat ein dickes, rentables Stück vom letzten Kuchen. Die Maya hatten ihren Kalender, die apokalyptischen Reiter ihre Gäule, die Europäische Union hat den Euro, manche haben Atombomben, andere haben Terroristen, der Himmel hat das Ozon-Loch und Pro7 den Disaster-Day…
Und Chemnitz??

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Über unseren Zeitgeist, das Wetter und Motörhead: Das Blume Open Air am 28.04.’12 in Chemnitz

Texte sollten nie mit einer Wetterbeschreibung des jeweiligen zu schildernden Tages beginnen, sodass sie auch während allen anderen möglichen Wetterkapriolen rezipiert werden können, ohne dass sich der Leser unwohl fühlt und sich den entsprechenden Zustand wünscht. Deswegen: Diesen Artikel bitte nicht im Winter lesen. Denn: Meinegütewardaswarm! Aber auch: Meinegütewardasgut!
Manchmal passt einfach alles zusammen. Das Blume Open Air am 28.04.’12 in good ol‘ Chemnitz konnte sich genau diesen Umstand am entsprechenden Samstag zu Nutze machen. Perfektes Wetter, atemberaubende Location, wunderbare Musik, die passender kaum hätte sein können (inklusive jungen und aufstrebenden größtenteils Chemnitzer DJs). Und die Masse? Vorhanden! Von jung bis alt, von groß bis klein, von Mann bis Frau. Wobei natürlich der Hipster-Zeitgeist auch dieses Mal seine Faust ballte und auf die ehemalige Glaess-Fabrik in der Nähe des Zentrums einschlug. Kritikpunkte? Fehlanzeige. Bis auf den Umstand, dass die Getränke zu schnell leergetrunken wurden. Aber mit so einem Ansturm konnten selbst die Macher kaum rechnen. Ein paar Impressionen: Weiterlesen

Auf ein neues Bier mit: re:marx.

Liebe Pieple,

2011 war ein Jahr. Vielleicht war es nur ein Jahr wie jedes andere. Vielleicht war es aber auch ein ganz besonderes Jahr. Schließlich wurde re:marx geboren, eine Institution, die dem kulturellen Dasein in Chemnitz einen neuen Glanz und noch viel mehr Glorie verlieh – und zwar so viel, dass sogar die TAZ endlich auf die Stadt aufmerksam wurde. 2012 sollte deshalb nicht minder spektakulär werden. Auch wenn – oder gerade weil – ja die große Apokalypse unaufhörlich naht. Doch keine Angst, re:marx wird für euch als feste Bank im Weltuntergangssturm bestehen bleiben und weiterhin journalistisch sachlich, präzise, knallhart und investigativ aus der schönsten aller grauen Städte berichten. Denn 2012 verspricht viel, vor allem viel Bewegung in der nebulösen, aber existenten Chemnitzer Szene.

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Auf eine Flasche Ketschup mit: Arno

Zwar kein Mann vieler Worte, aber dennoch auf dem Weg zur Chemnitzer Untergrund-DJ-Legende.
Jetzt sogar ganz global im Geschäft mit eigenen Releases auf dem schwedischen Label Clubstream.
re:marx gelang es unter immensen Einsatz investigativer Recherche, diesen Mann zu einem seiner seltenen Interviews aus der Reserve zu locken – und so musste er uns knallhart bei einer alkoholfreien Flasche Ketschup Rede und Antwort stehen.

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BETA BEATS – housige und minimale Klänge in der BETA-BAR am 16.04.

re:marx – ein Blog nur für die BETA-BAR? Mitnichten. Natürlich berichten wir in der letzten Zeit äußerst häufig über eben jenem Projekt, das den Beginn einer neuen Ära auf dem Brühl markiert (HA!). Aber so ist das nun eben, wenn eine neue Lokation in Erscheinung tritt, die das triste Chemnitzer Dasein um eine Nuance interessanter zu machen scheint.

Nach den ersten erfolgreichen Veranstaltungen (Hipster-Indie von Retro Stefson und The New Wine, düster-experimentelles von Terror Bird) folgte am Samstag der Start einer kleinen elektronischen Reihe – BETA BEATS (spätestens jetzt wäre auch erklärt, wieso die Bar diesen fragwürdig anmutenden Namen erhalten musste – man kann eben alles zu BETA machen). Eröffnet wurde diese von einem aus Wismar-stammenden und in Chemnitz-lebenden (manche würden jetzt den Zusatz Untergrund- wählen, aber wir verbitten uns dies) DJ Arne alias arno, der vom ebenfalls ortsansässigen Daywalker (nein – nicht der aus dem Fernsehen) unterstützt wurde. Weiterlesen

MIX IT BABY: Die re:marx – Mixtapes

Was wäre das Leben ohne musikalische Untermalung? Richtig! Es wäre einfach nur langweilig. Deshalb gibt es hier in regelmäßigen Abständen anständig was auf die Ohren. Doch einfach nur irgendwie irgendwas würde dann doch etwas haltlos wirken und darum gibt es zu unseren Mixtapes immer einen großen thematischen Deckel, der für drei Monate den Rahmen vorgibt, an dem sich die Mixenden orientieren können. An dieser stelle sei erwähnt, dass sich hier jeder mit einem eigenen Mixtape beteiligen kann. Um das zu tun, schickt uns einfach einen Link zu eurem Mixtape oder werft es in unsere Soundcloud-Dropbox.

Das erste Thema heißt „FARBEN“ und hier ist auch schon das erste Mixtape zu diesem Thema.

Das Mixtape-Himmelblau:

arno – remarx mixtape – himmelblau by re:marx

Warum Himmelblau?

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