Dieunterenzehntausend, 1. Konzert: Friends of Gas

Am kommenden Dienstag startet Dieunterenzehntausend, eine Veranstaltungs-Kooperation von Re:marx und dem Atomino, bei der wir tief ins Chemnitzer Veranstalter-Leben eintauchen und uns danach auf jeden Fall in misanthropischen Konzertberichten verlieren werden, ganz egal wie viele Leute kommen. Den Auftakt machen Friends of Gas, und die sind mindestens die Band der Stunde, obwohl sie aus München […]

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abgefakt: Konzerte in Chemnitz

Ein schönes Konzert  findet in Chemnitz mindestens einmal wöchentlich statt, natürlich je nach dem, was genau man als schön empfindet. Wer kuschelige Folklore und große Gefühle in kleinen Räumen mag, kann sich im aaltra einlullen, mit echt gefühltem Befindlichkeitsfolkpop bespucken lassen und dabei vielleicht das ein oder andere frisch gezapfte PU-Tränchen vergießen. Wer cool ist […]

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Zehn/Kurze Fragen mit Playfellow

„Dummheit frisst, Intelligenz säuft“, sagte mal wer. Wer wissen wir gerade nicht genau. „Happiness in intelligent people is the rarest thing I know“, schrieb mal wer. Das war Hemingway, der depressive Säufer mit der nüchternenen Sprache. Wer sehr intelligent ist, ist selten glücklich, und wer selten glücklich ist, trinkt intellektuell-bordaeuxfarbenen Wein wie Wasser, schlussfolgern wir […]

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Abgefakt: Holding Back The Years – Studentendisko revisited.

Wir sind wieder hier. In unserm Revier. Warn nie wirklich weg. Ham uns nur versteckt. Nach gefühlten Jahrzehnten der Abstinenz begab sich re:marx, getrieben von Nostalgie und Wermut äh Wehmut, bei der allseits beliebten Chemnitzer Studentendisko auf die Suche nach dem Gefühl von früher und der Antwort auf die Gretchen-Frage: Sind die anderen uncool, oder […]

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Die Chemnitzer Lügen-WordPress propagiert: 1×2 Freikarten für Von Spar zu gewinnen!

Chemnitz wehrt sich also. Eine friedfertige Facebook-Gruppe für Rechtsgesinnte und Pöbel Kind und Kegel, in der man sich gegenseitig liebevoll daran erinnern muss, ausnahmsweise mal auf volksverhetzendes Vokabular wie „Gesocks, Pack und vergasen“ zu verzichten und die schwarz-weiß-rote Fahne heute dann doch lieber über dem Bett neben dem Frei.Wild-Poster hängen zu lassen, um endlich ernst […]

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Wieder im Angebot: 10 Kurze/Fragen. Heute mit: Sir Henry.

Das redaktionelle Re:marx-Jahr folgt einem strengen Zyklus: Winterschlaf, Osterloch, Frühlingshoch, Sommerloch, Herbstdepression, Conti-Loch, Weihnachten: Best-Of-Loch-Listen. Da bleibt kaum Zeit für echte Inhalte, weshalb wir den Autorenkreis von fünf auf einen reduzieren, die Schnapsatmungs-Patienten zur Kur schicken, Rico Ranunkel als schlechtbezahlte Aushilfskraft ausbeuten und unser Erfolgsformat  „10 Kurze/Fragen“ vorerst auf Trockeneis legen mussten. Doch hiermit soll […]

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Gebraut to beer a Chemnitzer! Abgefüllt: Die Nacht der langen Schnäpse.

Fast jeder, der schon mal in Italien war, erzählt von typisch italienischen Nächten, in denen man nachts draußen sitzt, statt in Clubs oder Kneipen zu gehen. Auf Treppen, in Parks und an Brunnen in historischen Stadtzentren. Doch das bedeutet eben auch: Mehr Müll, mehr Lärm und mehr Wildpinkler – was im inkontinenten sozialen Gefüge einer […]

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Zehn Kurze/Fragen mit: Jan Kummer.

Aus Rücksicht auf die Wähler ist er nicht Bürgermeister geworden. Wenn es nach ihm ginge, würde Chemnitz noch Karl-Marx-Stadt heißen. An seinen Texten hat sich die Stasi die kleinen grauen Zellen wund geschubbert. Und seine Hochzeit hat er beinah beim Friseur verpennt. Jan Kummer ist der erste Interview-Gast, bei dem wir überlegt haben, ob wir […]

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„Nie wieder Buchmesse“. Ein Gespräch mit Linus Volkmann und Felix Scharlau

Wir sind (angehende) Geisteswissenschaftler, Kreative, Freiberufler. Tausend Semester Studium, hundert Jahre Eigenwilligkeit, ohne Zukunft, ohne Geld. Ohne Perspektive führen wir ein wirres Dasein am Rande der ökonomischen Akzeptanz, vereint im Kampf gegen die mörderischen Mechanismen der Leistungsgesellschaft. Diese Sonderform der geisteswissenschaftlichen Umnachtung führt zur fortschreitenden Identifikation mit allem Randständigen und das wiederum lässt unser Herz […]

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Blinded by the traffic lights: Laut, lauter, Gehörsturz, Fußgängerampeln.

Dass man das Leben im „Tor zum Erzgebirge“ mit großstädtischer Kleingeistigkeit anstatt mit weltoffenen Armen empfängt, dürfte mittlerweile weit über die Stadtgrenzen von Chemnitz hinaus bekannt sein. Nicht nur das Atomino wurde von Lautstärke-Klagen einmal quer durchs Dorf gejagt, auch das Weltecho sieht sich mit ähnlichen Problemen konfrontiert, ja sogar Kraftklub, der Chemnitzer Export-Schlager schlechthin, […]

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