Unten am Fluss: Fünf Jahre Weltecho.

Fünf Jahre Weltecho.
Fünf Jahre fidele Feierei und hin und wieder auch mal ein bisschen Kultur.
Denn schließlich ist das Weltecho ja nicht nur ein feuchtfröhlicher Party-Tempel: Konzerte, Kino, Kunst. Theater, Techno, Teenies. Hier unten am Fluss gibt es alles, was das Chemnitzer-Szene Herz ab und an mal begehren mag.

Die Szene-Herzen von re:marx jedenfalls schlugen dem Jubiläum, das am Samstag in einer dicken Party, die alles bot, was man vom Weltecho hätte erwarten können, gipfelte, dankbar entgegen.
(Nur wer diesem wirren Schachtelsatz noch folgen kann, ist ein echter re:marx-Leser!)
Wir nutzen den freudigen Anlass für eine kleine Sammlung persönlicher und wahnsinnig emotionaler Rückblicke. Was verbindet der individuelle Re:marxler mit dem Weltecho? Es folgen vier knallharte Erfahrungsberichte, die so bunt sind wie das Weltecho selbst und die ganz fragmentarisch sowie total subjektiv ein kleines Stück Chemnitzer Kulturgeschichte nachzeichnen.

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Durch die Chemnitzer Nacht mit: Future Islands.

Es scheint wie eine kleine Ewigkeit:

Damals, im legendären Sommer 2011, ein nasskalter Tag im Juli, der regengraue Brühl, die bunt erleuchtete Beta-Bar.
Innen: die Future Islands, eine heimliche Lieblingsband von re:marx, und vor allem: viele, viele Menschen, die gemeinsam ein rauschendes und vor allem schwitzig-hitziges Popfest feierten.
Mittlerweile ist nicht nur der Sommer vergangen, die Beta-Bar ist es auch, ja sogar der Weltuntergang naht. Doch all das ist noch lange kein Grund, den Kopf ganz tief hängen zu lassen. Denn dank Beta-Booking (und dem Weltecho) hatte die siebenmonatige Abstinenz des Trios aus Baltimore am 21.02.2012  endlich ein jähes Ende.
Wir nutzten die Chance und krallten uns die drei Jungs – diesesmal aber nicht für ein romantisches Ständchen im Kerzenschein, sondern für einen knallharten Stadtspaziergang, der zwar schonungslose Realitäten des urbanen Alltags in Chemnitz  zeigt, aber dennoch friedlich bei Bier und Braten im Brauhaus endet. Pop trifft auf  industrielle Urbanität trifft auf erzgebrigische Tradition also.

Wie das genau aussieht, seht ihr hier:

Auf ein Bier mit: Bombee

Kurz vor der offiziellen Record-Release-Party des vierten Albums „Parallels“ vom Chemnitzer Urgestein Bombee am 18. Novemver 2011 im Weltecho ließen sich die Damen und Herren von re:marx nicht lumpen, sich die beiden beteiligten Herren Alexander Seypt (Gesang) und Philipp Roeder (alles andere) viagra schnappen, um sie mit unserer fast schon legendären Kategorie zu konfrontieren. Aber seht selbst:

Seit wann seid Ihr hier?
Alex: 1996.
Philipp: 2004.

Warum seid Ihr hier?
Alex: Weltherrschaft!
Philipp: Aufgrund des Studiums. Weiterlesen

Auf eine Flasche Ketschup mit: Arno

Zwar kein Mann vieler Worte, aber dennoch auf dem Weg zur Chemnitzer Untergrund-DJ-Legende.
Jetzt sogar ganz global im Geschäft mit eigenen Releases auf dem schwedischen Label Clubstream.
re:marx gelang es unter immensen Einsatz investigativer Recherche, diesen Mann zu einem seiner seltenen Interviews aus der Reserve zu locken – und so musste er uns knallhart bei einer alkoholfreien Flasche Ketschup Rede und Antwort stehen.

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Auf ein (alkoholfreies???) Bier mit: Marco Stahn.

Konzert-Veranstalter, DJ und BETA-Boss stellt sich im knallharten Verhör den investgativen Fragen von re:marx

Seit wann bist du hier?
In Chemnitz bin ich seit 2004, bin hergekommen um zu studieren. Das habe ich dann tatsächlich auch gemacht und beendet.

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re:gen -Der Fluch des Erzgebirges Teil 2. MS Bilderflut (24.06.11)

Gegen so fiese finstere Regenwolken, wie sie sich an den vergangen zwei Tagen (nein, eigentlich waren es mehr als zwei. Gefühlt sind es schon mindestens 1000 Schlechtwettertage) heimtückisch am Chemnitzer  Festival-Himmel herumtrieben, kommt leider keiner an, auch nicht die omnipotenten partikulären Super-Kräfte des ALL gegenwärtigen Kosmos. (Einzig eine Behörde für Wetteränderungen könnte hier Abhilfe schaffen. Aber eine solche existiert in Chemnitz und regionaler Peripherie wohl leider noch nicht.) Leibhaftig konnte man die sture Abstinenz der Wärme und die dafür umso penetrantere Überpräsenz von Nässe feat. Kälte, oder auch kurz: den Fluch des Erzgebirges, also mal wieder beim diesjährigen MS Beat spüren. Aber egal:  richtig mieses Wetter gehört zu einem guten Festival wie der geile Vergleich, der mir an dieser Stelle mal wieder nicht einfällt. Weiß ja eigentlich jeder. Alle diejenigen also, die sich von den drei zarten Regentropfen haben abschrecken lassen, werden büßen, reuen und zum Mars geschickt. Da unsere produktiven Zellen allerdings im FestivALL verstrahlt wurden, die Anziehungskraft der Erde auch nach Eintritt in die Hemisphäre noch auf sich warten lässt (beziehungsweise ohnehin und allgemein nur sehr selten zu spüren ist in unseren Kreisen! – andere Sphären sind doch eh viel schöner) und der wirren Worte genug getippt wurden, lassen wir lieber die Eindrücke sprechen, die wir für euch auf dem MS BEAT gesammelt haben.

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Auf ein Bier mit: Wilhelm Not

In unregelmäßigen Abständen sollen auf diesem Weg Chemnitzer Koryphäen vorgestellt werden. Beginnen werden wir mit dem Chemnitzer Nachwuchs-Rave-DJ Wilhelm Not vom Label Küchenrecords. Weiterlesen