Unknown Pleasures – Kultur im sächsischen Manchester. Teil Zwei: Musiker-Leben mit Bombee.

Die ohnehin recht übersichtliche Chemnitzer Club-Szene ist derzeit stark angeschlagen: Erst musste das Atomino vom Brühl weichen – jetzt steht auch noch dem Weltecho dank Bürgerinitiative mitsamt Klage ein ähnliches Schicksal bevor.
Während die Bühnen nach und nach im Nichts verschwinden, hat sich re:marx für den zweiten Teil der „Unknown Pleasures – Kultur im Sächsischen Manchester„-Reihe auf die Suche nach jener seltener Spezies begeben, die mit den Bühnen dieser Stadt auch ein Stück ihres natürlichen Lebensraums zu verlieren droht: Chemnitzer Musikern.

Gefunden haben wir Philipp und Felix von Bombee, die mittlerweile so was wie ein echtes Schwerkaliber der hiesigen Elektro-Pop-Szene sind und erst unlängst (also im September 2013) mit ihrer aktuellen EP „Aurelia“ auf Deutschlandtour gingen, um den sagenumwobenden Chemnitzer Band-Spirit weit über die Grenzen Sachsens hinaus zu tragen.

Ein Gespräch über das Musiker-Daseins in Chemnitz, und darüber, wie es nach ihrer im Oktober erschienen „Aurelia EP“ weiter geht, was für 2014 alles geplant ist und wie schlimm das P1 in München wirklich ist.

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Auf ein Bier mit: Bombee

Kurz vor der offiziellen Record-Release-Party des vierten Albums „Parallels“ vom Chemnitzer Urgestein Bombee am 18. Novemver 2011 im Weltecho ließen sich die Damen und Herren von re:marx nicht lumpen, sich die beiden beteiligten Herren Alexander Seypt (Gesang) und Philipp Roeder (alles andere) viagra schnappen, um sie mit unserer fast schon legendären Kategorie zu konfrontieren. Aber seht selbst:

Seit wann seid Ihr hier?
Alex: 1996.
Philipp: 2004.

Warum seid Ihr hier?
Alex: Weltherrschaft!
Philipp: Aufgrund des Studiums. Weiterlesen