re:marx Clubcheck IV: Club FX.

Ein bisschen Kult, ein bisschen Kotze: Der Club FX, oder umgangssprachlich –  der Fuchsbau.  re:marx wagte nun einen kollektiven Party-Abend im legendärsten aller Chemnitzer Clubs. Natürlich nicht ohne Spaß, dabei aber stets mit absolout investigativ-journalistischer Mission folgt nun hier an dieser Stelle der re:marx Clubcheck, Teil vier.

Ambiente:
Wie es sich für einen echten Fuchsbau gehört, vermittelt der Club FX, von Insidern auch „Fux“ genannt, die schummrig-düstere Atmosphäre einer Höhle (siehe auch Licht). Neben zwei Floors und einem größeren Bar-Areal besteht der mit reichlich Sitzgelegenheiten ausgestattete Bau hauptsächlich aus gemütlichen Nischen und Winkeln, in denen das Höhlenambiente vor allem durch die Abwesenheit von Licht am besten zur Geltung kommt (siehe auch Abschleppchancen). Im rechten Flügel des Baus wurden Decken und Wände mit alten Bravos tapeziert – ein Relikt aus der DDR-Vergangenheit des wahrscheinlich ältesten Studentenclubs der Stadt. (Nein, Bravos gab es damals nicht – aber Westpakete)
Abgesehen vom kuschligen Keller-Charme kann das Ambiente im zwischen Bahnhof und Straße der Nationen eigentlich optimal gelegenen Club allerdings stark schwanken. In Abhängigkeit der anwesenden Gäste bzw. davon, wie gut gefüllt der Club ist, also eigentlich in Abhängigkeit davon, ob gerade Schulferien sind (voll), oder Semesterferien (leer), kann es schon öfter mal passieren, dass die Räumlichkeiten stark durch Erbrochenes und andere Arten von Dreck, mindestens aber klebrige Alkoholreste verschmutzt sind. Deshalb gilt: Hemd und Herrenschuhe oder Highheels und Hurendress sind hier im Gegensatz zum Brauclub eigentlich vollkommen überflüssig.

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re:marx Clubcheck part III: BRAUCLUB

Erster Clubcheck: Stairways. Kurz danach: Schließung. Zweiter Clubcheck: Atomino. Kurz danach: Verlagerungen größerer Veranstaltungen ins Exil oder AJZ.
Nun also der Brauclub. Wir wollen uns natürlich keinesfalls als Unheilstifter vermarkten. Und dass dem Brauclub ein ähnliches Schicksal blüht, ist eher unwahrscheinlich, wurde der Veranstalter André Donath vom meist-diskutierten Blatt des Landes höchstpersönlich zum Chemnitzer Partymacher número uno gekührt. Der Clubcheck beschränkt sich dabei auf die wöchentlichen Parties am Mittwoch und Freitag. Let’s test:
Brauclub Logo
Ambiente:
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Marsimoto Soundsystem am 30.10.2011 im Brauclub

Eine Party im Wert von 50.000 Euro. Klingt das nicht umwerfend? Was sich der gemeine Bafög-Student alles dafür leisten könnte… Wie auch immer – der Brauclub jedenfalls, unser aller Chemnitzer Lieblingsclub, hat genau diese Stange Geld von diesem Wodka-Fusel namens Smirnoff zur Verfügung gestellt bekommen (wobei ja wir alle das Gesöff zu uns nehmen und somit die Party eigentlich selbst bezahlt haben … aber das ist wohl eher Aufgabe der Philosophie), nachdem sich das Team in einem knallharten Wettkampf (es ging immerhin um VOTINGS bei FACEBOOK…!) gegen zwei Mitstreiter aus Dresden und Leipzig durchsetzen konnte. Ein Tag vor Halloween war es dann soweit: Chemnitz wurde Grün, denn kein Geringerer als Marteria alias Marco Stahn (noch einmal der Hinweis: Starco vs. Marteria) alias Marsimoto gab sich mit seinem Soundsystem die Ehre.
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