be BETA! Teil III – Die Eröffnung.

Nun ist es ja ganz insgeheim so, dass in Chemnitz nicht nichts passiert. Dieser schockierende doppelte Verneinung mit doppelter Strahlkraft wollen wir hier ja schließlich besonders viel Ausdruck verleihen, investieren Zeit in investigativen Blogeurismus und berichten derzeit besonders intensiv über gewisse Geschehnisse im/um/am Brühl 24, weshalb man uns wohl leicht verblendeten Positivismus und einseitige Berichterstattung vorwerfen könnte. Aber das ist uns gerade auch ein bisschen egal und deshalb hier der finale Teil der ergreifenden Reportage über die BETA-Genese.

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Between The Bars: Zwischen Bühnenmontage, Müllcontainerlieferung und Schallschutztest. Die BETA-Baustelle Part II

Die russischen Spione, die sich bereits letzte Woche auf die Mission „waghalsige BETA-Baubegehung“ begaben, waren am Freitag wieder vor Ort, um am Tor zum Brühl heimlich  im Schutt zu schnüffeln und sich ein wenig im Dreck zu wälzen. Denn was am Ende zählt ist der Lagebericht. Und den gibt es im Folgenden.

Konnten wir letze Woche noch eine ganz leichte Bruchbudizität konstatieren, so springt uns jetzt so gleich bei bloßer Annäherung an das Spionage-Objekt eine gravierende Veränderung ins Gesicht:

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Es regt sich was am Brühl: Die BETA-Baustelle

Wo nichts mehr geht, ist alles möglich! Getreu diesem Motto entsteht dieser Tage auf dem von der Stadt Chemnitz recht stiefmütterlich behandelten Brühl Boulevard ein für die „Stadt der Moderne“ außergewöhnliches Projekt:

Die BETA BAR

Die vorherrschende Meinung bezüglich des Brühl Boulevards ist, dass dieser seine besten Tage bereits hinter sich hat und niemand so richtig weiß, was man mit ihm anfangen soll. Dass diese Meinung dann doch nicht so vorherrschend ist, beweist ein Blick ins Erdgeschoss des Brühls 24. Denn dort trifft man zurzeit auf reges Treiben. Es wird ausgemistet, umgebaut, eingerichtet und dekoriert. Neben professionellen Handwerkern und Kulturenthusiasten werkeln momentan hauptsächlich aktuelle, ehemalige und ewige Studenten an dem Projekt.

Die BETA BAR soll dabei nicht durch die gastronomische Brille gesehen werden, denn sie wird nicht, wie für eine Bar üblich, bloße Abfüllstation für Alleinstehende. Nein, ganz im Gegenteil! Die BETA BAR hat sogar einen wissenschaftlichen Anspruch, den sie darin sieht, sich als kulturelles Experiment zu verstehen. Ziel dieses Experiments ist es, zu ergründen, ob man in einer Stadt wie Chemnitz als Kulturschaffender überleben kann. Weiterhin dient sie als Begegnungsstätte derer, die das versuchen und liefert somit einen ganz eigenen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt. Jenseits von versteinerten Wäldern, Parkeisenbahnen und sternenlichtgleichen Großraum-Abschleppschuppen.

Aus diesem Grund hat sich re:marx unter Einsatz ihres/seines Lebens und ohne Schutzhelm auf die BETA-BAUSTELLE gewagt, um den Stand der Dinge zu dokumentieren. Die hier zu sehenden Fotos sollen auf etwas abstrakte Weise den Rohzustand der Räumlichkeiten aufzeigen. In den nächsten Wochen wird es dann weitere Artikel und Fotos zum Stand der Dinge geben und natürlich auch zu dem, was die Kulurforscher der BETA BAR in ihrem Labor so zusammentüfteln.