Wiki-How Chemnitz: Mit einem Busfahrer flirten

Man kennt das ja: Neulich hat man dem Nachtbusfahrer verhalten „Hallo“ gesagt und ein mühevoll hervorgepresstes „Knmhmhmh“ zurückbekommen, was man direkt unter prickelndem Flirt verbucht hat. Denn schon ein schlichtes „Hallo“ beim Bus-Einsteigen oder generell in der Chemnitzer Öffentlichkeit bedeutet meist mittelschwere Erschütterungen der Chemnitz-Fresse, die ausgerechnet bei vielen Busfahrern (die Busfahrerinnen sind irgendwie okay) besonders steil nach unten zeigt. Natürlich darf man nie pauschalisieren, es gibt auch wirklich nette Busfahrer, die zum Beispiel so lange mit dem Abfahren warten, bis man den Bus keuchend erreicht hat und verzweifelt gegen die Tür hämmert. Oder die auch mal ein kleines bisschen bremsen, wenn sich eine klapprige Seniorin knapp vorm Bus über die Straße schiebt. Jedenfalls ist da dieses klamme Angstgefühl – jedes verdammte Mal, wenn man in den Bus einsteigen und eine Fahrkarte verlangen muss. Und so wird man regelrecht von Chemnitz-Glücksgefühlen überströmt, wenn der Busfahrer das „Hallo“ erwidert und mittelgut gelaunt den Einzelfahrschein rauslässt oder tatsächlich so lange mit dem Abfahren wartet, bis man in den Bus eingestiegen ist oder irgendwas anderes macht, das man gemeinhin als „nett“ bezeichnen könnte. Weil der Chemnitzer Winter naht, und wir alle wieder ein bisschen mehr auf unseren Dopamin-Haushalt achten müssen, ist es jetzt umso wichtiger, die festgefahrene Chemnitz-Fresse mit vorsichtigen Flirtmethoden zu knacken und aus einfachen Nahverkehr-Arbeitern echte Cvag-Bois zu machen. Wir fahrshippen jetzt — und mit unserem Wiki-How könnt ihr das bald auch tun.

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