Endhaltestellen im Chemnitzability-Check: Burgstädt.

Wir haben es an dieser Stelle schon mehrfach geschrieben: Chemnitz hat sich verändert. Die Stadt platzt aus allen Nähten, sie krankt an Überfüllung. Überall sind jetzt Menschen: In den Bussen, in den unzähligen kleinen Bars, in der Innenstadt, manchmal begegnet man ihnen sogar nach 21 Uhr auf offener Straße. Und wenn man die Ampel an der Zenti überquert, fühlt man sich wie auf dem Time Square, so viele Leute kommen einem entgegen. Sie sind wie Waschbären und die Wildschweine in Berlin— eine Plage: Sie flanieren in Scharen über den Brühl, sie dealen im Stadthallenpark, sie spucken feine Rotzefäden an die Zenti. Sie zerstören unseren Wall, klirren mit leeren Schnapsflaschen und grunzen so laut, dass man nachts nicht mehr schlafen kann, sie gentrifizieren den Kaßberg, sie warten am Hauptbahnhof auf den ICE. Sie warten und warten, sie warten ewig, sie warten für immer. Der ICE, er kommt einfach nicht.
Stattdessen hält am Gleis gegenüber eine kleine rot-weiße Bahn, sehr modern, sehr schnittig. Sie sieht aus wie ein Toyota Coupè aus den Neunzigern, viel schöner und schneller als so ein komischer ICE, das wird sich doch eh nicht durchsetzen, dieses Fernverkehrsnetz. Vorne an der Bahn blinkt in grellem LED das Ziel: Burgstädt — das kennt man, weil hier immer der Schienenersatzverkehr nach Leipzig hält und weil Penig in der Nähe liegt – der Ort, bei dem alle immer ein pubertäres Kichern unterdrücken. Wir steigen ein. Wir halten den Lärm nicht mehr aus, das Großstadttreiben, die Enge, die Menschenmenge. Auf der Suche nach neuem Lebensraum und innovativen Landlustoasen im Osten prüfen wir umliegende Städte auf Chemnitzability. Also auf nach Burgstädt.

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re:marx auf dem Kosmonaut: Als Oldtimer auf dem Autotuner-Treffen. 

Früher war Auto-Tuning ein Großereignis für Leute mit tiefergelegten Freizeitinteressen und fragwürdigen Felgenfetischen, die sich regelmäßig im größtmöglichen Parkhaus ihrer Stadt trafen, um Speziallacke anzurühren, Motorhauben mit Wolfsmotiven airzubrushen und natürlich für die Sexy Carwash-Show. Auto-Tune war auch das, was Xzibit damals bei „Pimp my Ride“ gemacht hat, der zweitbesten MTV-Show nach „Cribs“: Pools und Cocktails-Bars und bombastische Bassanlagen in Kofferräume einbauen und Menschen mit dem simplen Satz „Hey, I’m Xzibit, and I’m here to pimp yo `ride“ zu Tränen rühren.
Heute ist Autotune der Stoff, aus dem große Youtube-Hits und die Stimme von Cher gemacht sind: Automatische Tonhöhenkorrektur, das klingt nach betrunkenen Handy-Tippfehlern, wurde aber einst entwickelt, um schiefe Stimmchen im Studio wieder gerade zu biegen. Mittlerweile werden vor allem Rap-Tracks inflationär damit aufgepimpt, mit der Konsequenz, dass ein Großteil der Musik immer mehr nach einem Rummelbesuch auf Gras, oder schlimmer, Opioiden, klingt. Das heißt dann Cloud Rap, weil es direkt aus der Internet-Cloud in die Downloadordner tröpfelt — und am Cloud Rap scheiden sich auf dem diesjährigen Kosmonaut nicht so sehr die Geister, sondern eher die Alter, die Alters, die Eltern oder was auch immer der autokorrekte Plural davon ist. Weil wir super gern über Dinge berichten, von denen wir absolut keine Ahnung haben, Basketball-Spiele zum Beispiel oder eben Deutsch-Rap, haben wir uns dieses Jahr aufs Kosmonaut gewagt, um mit Festivalberichterstattung krass abzureißen, obwohl wir schon mindestens Ende Zwanzig sind. Am Ende sind wir auf dem Kosmonaut zwar als Musikkritiker gescheitert, aber als Influencer und auch als Chemnitzer gewachsen.

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11 geheime Geheime Headliner-Tipps für das Kosmonaut-Festival

Es ist wieder so weit: Das Kosmonaut Festival steht an und in ganz Chemnitz, vielleicht sogar Sachsen, wird gewettet, gezockt und spekuliert wie sonst nur in schäbigen Bahnhofs-Vierteln und schummrigen Spielhöllen. Wir haben die gängigsten Wettquoten und geheimverschwörerischsten Headliner-Theorien für euch geprüft.

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Lonely Planet Chemnitz: Als Tourist im rauen Herz des Ostens.

Bis vor kurzem fuhr man für die Selbst- und Sinnsuche und natürlich für den Insta-Travelfame noch mit dem Rucksack durch Südostasien, in überfüllten alten Rumpelzügen, jeder Halt ein kleines Abenteuer auf dem langen Weg zur Katharsis. Zwischendurch musste man den Kopf aus dem Fenster in die tropisch-schwüle Luft halten und ganz tief vom Kulturschock inhalieren, damit man sich das später in die Social-Media-Vita schreiben konnte. Doch auch Reisetrends wandeln sich so stet wie die Mode an der Zenti. Und seitdem der Lonely Planet entdeckt hat, dass sein Name nirgendwo mehr Programm ist, als in Chemnitz, gilt die kleine graue bei Stadt bei Leipzig als der Geheimtipp für Leute, die schon jede peruanische Panflöte gespielt und jeden neuseeländischen Nationalpark durchwandert haben, die also nichts mehr kulturschockieren kann. Außer eine Reise nach Chemnitz: Leer wie die karge Steppe der Mongolei, bergig wie das Himalaya, kalt und dunkel wie ein Winter auf Spitzbergen, der Verkehr so hektisch wie in Hanoi, die Straßen so kriminell wie ganz Südamerika, der Charme postindustriell wie in Detroit und überall kleben die Klischees an den Laternen — kurz: Chemnitz hat alles, was das rucksackreisende Herz begehrt. Nach Chemnitz reist man nicht wie nach Indonesien, um die innere Leere mit Abenteuern zu füllen, sondern damit sich die innere Leere weiter ausdehnen kann. Wer nicht wenigstens einmal im Leben fast an einer trockenen Roster erstickt oder mit einem dieser MRB-Züge gefahren ist, die selbst in Myanmar ausrangiert worden wären, weiß nichts über die Welt oder das Leben im Allgemeinen. Nicht umsonst wurde Chemnitz vom Lonely Planet zu dem Reiseziel 2018 erkoren. Ihr solltet lieber schnell hin, bevor alle anderen kommen. Damit ihr euch besser orientieren könnt, haben wir typische Touristenfallen aufgespürt und ein paar nützliche Insider-Tipps für euren Trip ins wilde Herz Mitteldeutschlands gesammelt.

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Live-Ticker zum Nachlesen: Die #runkelspielchen im Rückblick

Eine Stadtratsitzung ist spannender als jedes WM-Endspiel mit Verlängerung und Elfmeterschießen und drei Platzverweisen, nur weiß das kaum einer, weil die meisten glauben, Lokalpolitik gehe sie in etwa so viel an wie – sagen wir mal – die Frisur von Marc Andrè ter Stegen. Dabei ist Lokalpolitik in Wirklichkeit aber mindestens so wichtig wie der Fuß von Manuel Neuer und das Ego von Sandro Wagner. Es ist die Art von Politik, die uns am unmittelbarsten betrifft. Deshalb wollten wir mit unserer ersten Statdratsitzungs-Fanmeile im Atomino die Chemnitzer mehr für die Kommunalpolitik sensibilisieren. Also offiziell. In Wirklichkeit ging es nur darum, unseren bisher eher kümmerlichen Twitter-Fame mit einem exklusiven Liveticker zu potenzieren. Bei der gestrigen Stadtratsitzung sollte es um alles gehen: Um eine neue Polizeiverordnung mit Musikverbot, um Überwachungskameras, die Linie 51 und die MRB nach Leipzig. Doch dann ist Frau Ludwig vor re:marx eingeknickt, Herr Runkel wurde krank und die Abstimmung über die Polizeiverordnung verschoben und irgendwann hat auch noch der Stream versagt. Am Ende wurde es trotzdem ein leidenschaftliches Spektakel der Kommunalpolitik mit einer generationsübergreifenden medialen Strahlkraft, das große Fragen der Chemnitzheit aufwarf, die uns noch länger nachhaltig beschäftigen werden. Zum Beispiel: Ist Photoshop-Phillipp für die großartigen Grafiken zuständig? Wer ist die geheimnisvoll verhüllte Frau neben der Oberbürgermeisterin? Sendet die Stadt absichtlich Störsignale, um unsere Liveübertragung zu torpedieren? Wird unsere Liveübertragung im Stadtrat auch live übertragen? Ist Martin Kohlmann überhaupt anwesend? Welche Faschingsfehde feiert Runkel heute? Trendet re:marx schon auf Twitter? Und wer hat jetzt eigentlich gewonnen?
Der #runkelspielchen-Liveticker, von katastrophalen Handy-Tippfehlern bereinigt, für euch zum Nachlesen.

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Draußen vor Emmas Onkel: Eine Anleitung zum szenischen Sitzen.

Chemnitz war schon immer cool, das wusste bisher nur keiner, am wenigsten die Chemnitzer selbst. Hier hat man sich schon mit Pfeffi die Zähne geputzt und den Lippenstift abgeschminkt, bevor Puma überhaupt auf die Idee kam, Turnschuhe in „Berliner Luft“-Farben zu verkaufen, hier sind die Clubs schon gestorben, da hatten sie in Berlin noch nicht mal eröffnet, hier heißt das, was andere Städte „cornern“ nennen, schon immer „An der Zenti-Uhr treffen“ — und es ist auch kein Geheimnis, dass die „Russenhocke“ in den Neunzigerjahren im Heckert erfunden wurde. Doch seitdem die Stadt einen Ringbus hat und die Zenti das neue Kotti ist, hat es sich auch innerhalb der Stadt herumgesprochen: Chemnitz ist jetzt cool. Vielmehr noch, die Stadt ist kaum wieder zuerkennen: Auf den Straßen sind manchmal Menschen, und sie reden jetzt von der „City“, wenn sie das Zentrum meinen, sie sitzen vor Läden und sehen gut dabei aus und internationale Lifestyle-Trends kommen nur noch mit zwei Jahren Verspätung hier an. Chemnitz ist jetzt so hip, dass es nicht verwunderlich wäre, wenn eine Berliner Band bald ein Lied darüber singt, dass sie auf gar keinen Fall nach Chemnitz ziehen will, obwohl da jetzt alle ihre Freunde wohnen. Doch die neue Hipheit konzentriert sich glücklicherweise nur auf drei Stadtteile, einer davon ist der Kaßberg: Wer am Prenzlauer Berg keine Wohnung mehr bekommt, zieht jetzt hier her und nimmt uns die Spielplätze weg. Am Kaßberg wird gerade das letzte verfallene Haus eigentumssaniert und vor den vielen Cafés so häufig Englisch geredet, dass Jens Spahn in der Freie Presse schon einen Gastkommentar über die bieder-elitären Chemnitz-Hipster geschrieben hat. Weil das Viertel so gut wie durchgentrifiziert ist, wird es Zeit, dass wir endlich nach Zittau ziehen. Vorher müssen wir uns aber noch mal im angesagtesten Café der Stadt sehen lassen – klar, im Emmas Onkel. Wie man das am lässigsten macht, haben wir mittels intensiver Recherche für euch herausgefunden – eine Anleitung zum szenischen Sitzen.

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Die Post der Moderne: Was im April in Chemnitz geschah.

Das Blau vom Lulatsch ist stellenweise stark verblasst, und wir alle wissen, was das heißt: Vierte Liga. Das Grün vom Lulatsch hingegen strahlt mehr denn je, und wir alle wissen, was auch das heißt: Es ist Frühling in Chemnitz – oder sogar schon Sommer oder Frommer und plötzlich sieht man wieder Menschen und Tätowierungen auf den Straßen, plötzlich riecht es wieder überall nach Flieder und nach Grill, das schwere Betongrau ist von zartem gelben Blütenstaub bedeckt und alle sehen viel glücklicher aus. Und auch die Stadt blüht auf, denn Chemnitz ist überall: Auf arte tanzen die Nischelhupper ihren antikapitalistischen Balztanz, in der Zeit erklärt die in den Ruhestand verabschiedete Frau Mössinger, warum Chemnitz cool ist, aber keine Ironie versteht, ja selbst Jan Böhmermann hat die Stadt 20 Sekunden lang erwähnt, woraufhin natürlich alle ausrasten, wie immer, wenn Chemnitz mal in irgendeinem Medium erwähnt wird, das nicht das Sachsenfernsehen oder die Freie Presse ist. Deshalb wird es Zeit, dass auch wir endlich mal was über Chemnitz schreiben: Die Post der Moderne für den April.

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Chemflix und Chill – die besten Serien über Chemnitz, die nie gedreht wurden.

Endlich schönes Wetter, endlich Zeit, mal wieder den ganzen Tag lang richtig schön drinnen zu bleiben und sich mit Wärmflasche und Weltschmerz auf’s Sofa zu kuscheln, während die kurzhosige Welt da draußen am Eisstand ausrastet. Doch ihr habt Netflix schon durchgeguckt und Putlocker schon zu Ende gestreamt? Nicht so schlimm, denn wir haben was, das süchtiger macht als das erste Sommer-Sterni im Stadthallenpark: Die besten Serien über Chemnitz, die nie gedreht wurden.

Mett Men:  erzählt vom Glanz der Chemnitzer Fleischer-Branche, die den sächsischen Fleischstyle der Neunzigerjahre entscheidend prägte. Im Mittelpunkt steht der attraktive Aufschneider Ron Leber, der als Creative Metzger bei GretenkordRichter arbeitet. Ron ist stadtweit bekannt für seine kreativen Mettlines, aber auch für seine Schwäche für die Darmenwelt und seinen Hang zum übersteigerten Alkohol- und Kippenkonsum — typisch für den vielbewunderten Chemnitz-Glam der „Naughty Nineties“. Doch nach und nach wird Ron von den Dämonen seiner Vergangenheit eingeholt: Einst diente er als Thekenverkäufer bei Käsemaik, floh jedoch vor dem Grauen des Käses und nahm eine andere Identität an. Ron ist nicht der, der er vorgibt zu sein, Ron ist ein Käserteur, ein ruinierter Mann, getrieben von der eigenen, mittelreifen Vergangenheit. Mett Men bettet das Porträt eines gebrochenen Charakters in eine feingehackte Zeitstudie über die damalige Fleischerei-Branche: Über Sexismus im Schlachtbetrieb, über eine Stadt Wandel und die Wirren der Nachwendezeit. Können Ron und seine Kollegen trotz Aufkommen von Fleischgegnern und Supermarktketten bestehen?
Für Fans von:  Call The Mettwife 

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abgefakt: 875 Jahre Chemnitz. Industrie. Krieg. Zerstörung.

Als Event-entwöhnter Chemnitzer ist man direkt immer überfordert, wenn in der Stadt mehr als drei interessante Sachen gleichzeitig passieren. Das ist aktuell der Fall:  Überall sprießen Projekte, Feste, Festivals, Vorträge, Thementage und Podiumsdiskussionen aus dem geliebten Betonboden, ständig gibt es wichtige Ereignisse, die irgendwas mit 2025 Jahren Chemnitz und Kulturhauptstadt 875 zu tun haben, und man ist schon ganz verwirrt von dem Über-Angebot. Denn: Chemnitz hat Geburtstag, also so ein bisschen. Chemnitz wird 875 Jahre alt, also fast. Chemnitz feiert das – mit einer Party, die eigentlich gar keine ist. Wir haben der bewegten Stadtgeschichte und dem unglaublich aufregenden Jubiläumsprogramm ein historisches abgefakt gewidmet.

Das war: 1143. Vielleicht das Jahr, das die Welt veränderte, vielleicht auch nur ein Mittelalter-Jahr wie jedes andere. Ein bisschen Blut, ein bisschen Krieg, ein Typ namens Guido di Castello wird Papst, irgendjemand wird Kaiser, irgendjemand wird erhängt, Portugal wird unabhängig — und Chemnitz zum ersten Mal urkundlich erwähnt.  Chemnitz feiert also nicht Geburtstag wie jede andere normale Stadt, Chemnitz feiert die urkundliche Ersterwähnung und die Verleihung des Marktprivilegs 1143. Denn was wäre Chemnitz heute ohne das Marktrecht, auch bekannt als das Recht, seelenlose Einkaufszentren auf grüne Wiesen und  in große Kriegslücken zu bauen. Was folgt ist eine Stadtgeschichte, so episch wie ein Ken Follett-Roman oder eine zehnteilige „Die Wanderhure“-Verfilmung auf Sat1.

Deshalb wollen wir die wichtigsten Ereignisse noch mal zusammenfassen: Ersterwähnung Gablenz. Stadtbrand. Erlass der Feuer und Brandordnung. Wieder Stadtbrand. Pest. Noch ein Stadtbrand, Dreißigjähriger Krieg. Straßenbeleuchtung. Großstadt. Industrie, Krieg, Zerstörung: Karl-Marx-Stadt. Wende. Einweihung des Saxonia Brunnens.

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Die Post der Moderne: Was im März in Chemnitz geschah.

Während unser Heimat-Horst im März mal wieder die  überflüssige Frage aufgeworfen hat,  was (und wer) zu Deutschland gehört und was nicht, haben wir uns dasselbe über Chemnitz gefragt. Erkenntnis: Der ICE gehört nicht zu Chemnitz. Die Dritte Liga gehört nicht zu Chemnitz. Der blaue Himmel gehört nicht zu Chemnitz. Moderne Mobilität gehört nicht zu Chemnitz. Gute Laune gehört nicht zu Chemnitz. Saubere Luft gehört nicht zu Chemnitz. Menschen nach 21 Uhr in der Innenstadt gehören nicht zu Chemnitz. Das fünfhundertste abgedroschene re:marx-Klischee gehört auch nicht zu Chemnitz. Die Post der Moderne? Entscheidet selbst.

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