Die ultimativen re:marx-Geschenke-Tipps für Weihnachten, Teil eins: Die besten Gesellschaftsspiele für alle, die Gesellschaft hassen.

Was schenkt man einem eingefleischten Chemnitz-Fan zu Weihnachten? Etwas aus dem Lulatsch-Fanshop natürlich. Oder eine Dauerkarte für die Heimspiele des CFC. Einen Vier-Fahrten-Schein für den Nachbus. Ein re:marx-Jahres-Abo. „Parkhäuser einer Stadt“, den neuen Bildband im Chemnitzer Verlag. Eine DVD mit Aufnahmen von Chemnitz in den Siebzigerjahren. Oder – ganz klar – eines der „22 besten Bücher über Chemnitz, die man gelesen haben muss“. Nun ist Lesen eher eine einsame Sache, mögen alle Lesezirkel und Booktube-Accounts noch so heimelig gesellig wirken – am Ende bleibt der Leser allein. Aber „No man is an schlossteich-island“ dichtete mal irgendein einsamer und vielleicht auch betrunkener englischer Poet, und genau deshalb beschäftigen wir uns heute mit etwas, das passioniert isolierte Leser vermutlich hassen wie Game-Of-Thrones-Junkies Spoiler: Gesellschaftsspiele. Zwangsbelustigung in einer pfirschfröhlichen „Spiele-Abend“-Runde inklusive hysterisch kichernder Maschinenbau-Studentinnen. Überhaupt: Spieleabende. Menschen, die sich in Mensen treffen, um dort gemeinsam zu ..würfeln? Klar, immer noch besser, als Menschen, die sich in Bierzelten treffen, um danach gemeinsam zu würgen, aber für generelle Gesellschaftsfeinde wie uns dennoch ein Rätsel, so ungelöst wie der letzte Fall von Galileo Mystery.  Trotzdem: Warum zum Fest des plötzlich wieder gefundenen Gemeinsinns nicht mal etwas verschenken, das man auch zu dritt oder zehnt machen kann? Ein klassisches Brettspiel, spannender Würfel-Spaß, ein antikes Karten-Set. Mit freundlicher Unterstützung von Photoshop-Phillip haben wir eine kleine Auswahl der besten Chemnitzer Gesellschaftsspiele für alle, die keine Gesellschaft mögen, zusammengestellt.

P.S: Falls wir dieses Jahr keine Zeit mehr dafür haben, haben wir in den Links der Spielebeschreibungen einfach mal ein kleines Jahres-Best-Of-versteckt.

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