Blood, Sweat, Tears: Future Islands. Am 20.07.11 in der BETA-BAR.

Es gibt die schlechten Tage. Die, an denen man meint, aufgrund des unfassbar mangelhaften (pop)kulturellen Interesses, das die Stadt, oder viel mehr deren juvenile Bevölkerung, an den Tag zu legen scheint, verzweifeln zu müssen. Dann schreibt man, zumeist jedoch nur in Gedanken, lange lange Briefe. An die Stadt, die Leute, das eigene bemitleidenswerte, triste Dasein in Kombination mit ebenjenen. Muss man aber nicht. Denn es gibt auch die guten Tage. Dann erscheint das eigene Dasein in Kombination mit der unsäglichen Stadt und den komischen Leuten weder bemitleidenswert noch trist, und überhaupt: die Stadt ist schön und die Leute sind super! Dann malt man ganz entzückt pubertäre kleine Herzen in den Hefter oder auf das eigene Facebook-Profil.

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