re:marx in Gefahr: Blasmusiker aller Länder vereinigt euch!

Chemnitz und Blasmusik, das gehört zusammen wie Marx und Engels, Schmidt und Kippe, Hoeneß und die Bayern, Bockwurst und Bier, re:marx und bashing. Deshalb war es nur eine Frage der Zeit, dass C-Town endlich die Block Party bekommt, die sie auch wirklich verdient: Das Deutsche Musikfest.

Doch was zunächst nach Blaskapellenhölle und Kaffeefahrtenmekka klingt, entpuppt sich als überraschend junges („jung“ ist unter Einbeziehung der demografischen Situation der Stadt hierbei natürlich eher relativ) Straßenfest mit einem sanften Hauch Internationalität. Blasmusik ist eben nicht nur humpahumpatätärä oder an finstere Zeiten erinnernde Marschmusik, sondern bietet, man mag es kaum glauben, hin und wieder auch so etwas wie musikalischen Anspruch und innovative Impulse. Wem es also gelang, sich dem verlockenden Sog der stramm marschierenden Spielmannszüge zu entziehen, der konnte zwischen Bundeswehr Big Band und Marschmusikmeisterschaft durchaus ganz neue musikalische Grenzerfahrungen sammeln. So zum Beispiel im Weltecho, das mit Balkanbeats am Freitag und Trompetenrave am Samstag, zwei ganz andere Spielarten der Blasmusik kredenzte. Grund genug für die mutigen und stets investigativen Basher von re:marx, sich der Blasmusik-Erfahrung zu stellen. Aufgrund der hohen Gefahr haben wir unsere Kameras lieber zuhause gelassen und können nur mit provisorischen Bildmaterial dienen.

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