Coming Up: Schall & Wahn – eine Woche, zwei kulturelle Großereignisse

Mit gleich zwei kulturellen Großereignissen verabschieden die BETA-BAR und re:marx in dieser Woche den schönen Spätsommer und begrüßen den verlockenden Frühherbst mit einem fröhlichen … ääh

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10 & 11.09.11: I’m festival, I’m a Parade: Glorreiches Ende der Festival-Saison in Chemnitz.

Samstag, 10.09.2011

Der Sommer in den letzten Zügen.
Party-Überangebot im Betongrau.
Raven zu Ramba Zamba im Atomino? Und wofür steht eigentlich BBC? Band Büro…Brau…Club…Beat…Be…Beta… aah! Auf zum stark elektronisch versetzten  Indoor-Festival in die Beta-Bar also:

Start:
Grafstøm, ganz cool mit norwegischem ø: die angeblichen Bratze aus Bautzen, einer Stadt, deren Existenz just an jenem Abend für beendet erklärt wird, die aber eigentlich aus Leipzig sind. Klingen wie naja, Bratze aus Leipzig. Im Publikum kommt Freude und Tanzwut auf.

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Interview mit Future Islands.

Re:marx traf Ende Juli die Jungs von Future Islands. Wir haben euch schon von dem großartigen Konzert in der Beta Bar berichtet und haben nun auch endlich das Interview für euch. Es hat sehr viel Spaß gemacht die drei Musiker aus Baltimore kennen zulernen und warten nun ganz gespannt auf das dritte Album, welches im Oktober erscheinen wird.

Sie verlassen den Verantwortungsbereich: Begehungen 2011 in Wort und Bild.

Das vergangene Wochenende war wundervoll – doch der plötzliche Sommereinbruch erschwert eine ausführlich-investigative Berichterstattung und so tröpfeln die richtigen Worte für das Kunstfestival Begehungen, das vom 18. bis 21.08 in der ehemaligen JVA auf dem Chemnitzer Kaßberg stattfand, nur mühsam aus dem erhitzen Gehirn. Und dennoch: re:marx war verdeckt vor Ort um die subjektiven Eindrücke mit euch zu teilen. Es folgt eine Collage aus Bild und Wort, die wohl mehr Bild als Wort ist, aber Bilder sagen ja bekanntermaßen auch viel mehr als Worte, oder wie war das?

1)
wir verlassen den verantwortungsbereich, lassen die verantwortung am tor zurück, der stacheldrahtzaun nimmt sie uns ab. beeindruckend.

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Blood, Sweat, Tears: Future Islands. Am 20.07.11 in der BETA-BAR.

Es gibt die schlechten Tage. Die, an denen man meint, aufgrund des unfassbar mangelhaften (pop)kulturellen Interesses, das die Stadt, oder viel mehr deren juvenile Bevölkerung, an den Tag zu legen scheint, verzweifeln zu müssen. Dann schreibt man, zumeist jedoch nur in Gedanken, lange lange Briefe. An die Stadt, die Leute, das eigene bemitleidenswerte, triste Dasein in Kombination mit ebenjenen. Muss man aber nicht. Denn es gibt auch die guten Tage. Dann erscheint das eigene Dasein in Kombination mit der unsäglichen Stadt und den komischen Leuten weder bemitleidenswert noch trist, und überhaupt: die Stadt ist schön und die Leute sind super! Dann malt man ganz entzückt pubertäre kleine Herzen in den Hefter oder auf das eigene Facebook-Profil.

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Germany Germany. Ein Nachtrag. 16.07.2011.


Coming Up: BETA POP KUNST mit GUERRE am 06.07. in der Beta Bar


Der Künstler Lavurn Lee versteht sein neustes Werk als eine Mischung aus langsam brennenden Collagen und synthetischer Klangmasse. In Anlehnung an die Frühwerke der Epochen: Bedroom-Ambient, Future-Soul, Neo-R’n’B, Electronica werden Augen und Ohren bedient. Anschauen und staunen! Einmalig in Chemnitz!

Ort: Beta Bar / Brühl 24 Chemnitz

Start: 21 Uhr

Guerre

re:gen -Der Fluch des Erzgebirges Teil 2. MS Bilderflut (24.06.11)

Gegen so fiese finstere Regenwolken, wie sie sich an den vergangen zwei Tagen (nein, eigentlich waren es mehr als zwei. Gefühlt sind es schon mindestens 1000 Schlechtwettertage) heimtückisch am Chemnitzer  Festival-Himmel herumtrieben, kommt leider keiner an, auch nicht die omnipotenten partikulären Super-Kräfte des ALL gegenwärtigen Kosmos. (Einzig eine Behörde für Wetteränderungen könnte hier Abhilfe schaffen. Aber eine solche existiert in Chemnitz und regionaler Peripherie wohl leider noch nicht.) Leibhaftig konnte man die sture Abstinenz der Wärme und die dafür umso penetrantere Überpräsenz von Nässe feat. Kälte, oder auch kurz: den Fluch des Erzgebirges, also mal wieder beim diesjährigen MS Beat spüren. Aber egal:  richtig mieses Wetter gehört zu einem guten Festival wie der geile Vergleich, der mir an dieser Stelle mal wieder nicht einfällt. Weiß ja eigentlich jeder. Alle diejenigen also, die sich von den drei zarten Regentropfen haben abschrecken lassen, werden büßen, reuen und zum Mars geschickt. Da unsere produktiven Zellen allerdings im FestivALL verstrahlt wurden, die Anziehungskraft der Erde auch nach Eintritt in die Hemisphäre noch auf sich warten lässt (beziehungsweise ohnehin und allgemein nur sehr selten zu spüren ist in unseren Kreisen! – andere Sphären sind doch eh viel schöner) und der wirren Worte genug getippt wurden, lassen wir lieber die Eindrücke sprechen, die wir für euch auf dem MS BEAT gesammelt haben.

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Coming Up: MS Beat Festival – Sonnenberg

Aus der Not eine Tugend machen. Das dachten sich in diesem Jahr auch die Veranstalter des MS Beat Festivals. Nach dem das Festival im letzten Jahr seine Premiere am Markersbacher Oberbecken feiern konnte, sahen sich die Veranstalter nun gezwungen einen neuen Ort für ihren interstellaren Festivalkreuzer zu suchen und fanden ihn auf dem Chemnitzer Sonnenberg.

Wer dieser Tage die Augustusburger Straße entlangfährt, wird in Höhe der Kreuzung zur Zietenstraße auf reges Treiben treffen, denn eifrig arbeitet dort die MS Beat Crew am Aufbau eines sehenswerten Festivalgeländes. Unter dem Motto: „Keiner verlässt das Raumschiff! – Erst wird aufgegessen!“ soll dann vom 24. bis 26. Juni ausgiebig zu mehr als 20 Bands und Dj´s getanzt und gefeiert werden. . Neben allerlei Spielarten elektronischer Musik, gibt es hauptsächlich Indie- und Folkrock zu belauschen. Ergänzt wird das musikalische Angebot durch ein Kinoprogramm, das in Zusammenarbeit mit „bauhaus.films“ entstand und eine kleine Auswahl von Arbeiten der Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar zeigt. Und als wäre das noch nicht genug, präsentiert das MS Beat Festival außerdem zwei Theaterstücke von Gabi Reinhard, die, wie für das Festival nicht anders zu erwarte, über die Grenzen konventionellen Theaters hinausgehen werden. Der Festivaldampfer sticht am Freitag um 15 Uhr in See und wird nach einer 2,5-tägigen Kreuzfahrt durch alle Untiefen moderner Musikgenres wieder festmachen. Wer nicht so lange warten kann, der sollte am Donnerstag (23.06.) zur MS Beat Warm Up Party in die Beta Bar kommen. Dort können die frühen Vögel unter den Festivalmatrosen bereits ihr Bändchen ergattern und sich ganz nebenbei zum Set des eigens für diesen Abend gebuchten DJ UPROOT ANDY aus Brooklyn eintanzen.

Hier nun noch ein kleines Interview mit Marco und Alex, den Decksoffizieren des MS Beat Dampfers:

2011-06-23 MS BEAT Spezial by re:marx

Fr. 24.06. – Festivalgelände öffnet um 15.00

  • Lilabungalow
  • Pentatones
  • Kohwi
  • Geroyche
  • Froi!d
  • Redblunted
  • Cath Boo
  • James Rob
  • English Breakfast – Mod for it DJ Team

Sa. 25.06. – Festivalgelände öffnet um 10.00

  • Me And Oceans
  • Electric Ocean People
  • Long Voyage
  • Talking To Turtles
  • Le Clap
  • Mütze&Schall
  • Lax-O-Mat
  • Malanta
  • The Backup Lag
  • Arno
  • Treibsand (Thomas Rebsch & Felde)
  • English Breakfast – Mod for it DJ Team

Cinema-Konzert: The Winchester Club im Weltecho am 20.04.

Wenn der Sabotage-Clan zu seinen regelmäßig-stattfinden Motto-Parties einlädt, steht nahezu die komplette studentische Gemeinde stramm, und bewegt sich brav und, anfänglich zumindest noch, gesittet ins Del Sol (wahlweise früher auch: Weltecho oder Südbahnhof). Doch wir wären nicht re:marx, wenn wir nicht diesem Trend entgegenwirken, und auch den parallel-stattfinden Veranstaltungen beiwohnen würden
So gab es am vergangenen Mittwoch Ostrock…ehm Postrock und auch nicht aus Rostock, sondern aus London im Weltecho zu bestaunen. Zu Gast waren dort keine geringeren als The Winchester Club, die in der ominösen Szene einen nicht zu verachtenden Namen ihr eigen nennen können. Weiterlesen