Bash den Pandaro!

Disc jockeys existieren wie Sand am Meer. Mittlerweile schimpft sich jeder Knopfdreher so, der gerade mal den Lautstärkeregler von links nach rechts schieben kann. Es ist fast wie eine Invasion von Zombies, die sich unaufhaltsam verbreitet, und jeden infiziert, der ein Mal einen Finger an ein Knopfdreherteil getan hat. Jeder will den Ruhm einfangen, und seine ach-so-tolle Musik auf penetranteste Art und Weise verbreiten. Die Überleitung zum Chemnitzer Auswuchs Pandaro fällt da nicht schwer. Gegründet in einer Küche (deswegen auch früher beim gleichnamigen Küchenrecords Label gewesen – als einziger Act, versteht sich), anfänglich noch „Der Zerstörer 3.0“ genannt (…), mittlerweile mit befreundeten (als ob) Kollegen das Projekt Vocabula gegründet (inklusive kostenlosen EPs – das Image des Pseudo-Samariter muss ja schließlich aufrecht erhalten bleiben, und kommt sowieso immer gut beim armen und downloadwilligen Publikum an). Das sind die Hard Facts zum Jutebeutelträger.
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Re:portage – The Sound Of MS Beat.

Das war nun also dieser Weltuntergang von dem jetzt immer alle reden. Mit Pauken und Trompeten verabschiedete sich Mutti Erde vergangenes Wochenenede am Staussee Oberrabenstein mit einer fetten Party von ihren Fans. Unzählige Jünger pilgerten friedlich und feierwütig zum Ort des Geschehens, um noch einmal ein zweitägiges apokalyptisches Abendmahl zu zelebrieren, ein letztes Abenteuer voller Tanz, Musik, Kunst und Krempel, kurz: ein wundervolles Wunderland namens MS Beat. 

re:marx war dabei. Stolz können wir nun von uns behaupten: we survived the Weltuntergang. Doch verarbeiten wir die Erlebnisse auf dem diesjährigen MS Beat Festival nicht mit ödem Text, sondern in opulentem Bild und wildem Klang. Letzterer macht nun den Auftakt. In Kooperation mit re:marx und dem MS Beat Festival war unser rasender Reporter Tag und Nacht (vor allem da!) für uns unterwegs um apokalyptische Impressionen eines imposanten Spektakels zu sammeln. Ein Stimmungsbild zum Nachhören. Hier und jetzt. Viel Spaß.

The Final Countdown.

Es ist die Meldung der Woche – Beunruhigung allerseits. Die Medien schlagzeilen panische Purzelbäume, die Menschen verbarrikadieren sich ängstlich in ihren Häusern, kaum einer wagt sich noch nach draußen. Zurecht, denn: Die Sonne scheint! Und das mitten im Sommer.
Experten wissen bereits: dieses ungewöhnliche, seit Urzeiten nicht mehr dagewesene Natur-Phänomen kann nur der ultimative Vorbote sein, ein grausamer Vorbote zum Weltuntergang. Dessen Datum wurde nun neu berechnet: vergesst den 21. Dezember – der 27. Juli naht. Meteorologen sagen bereits apokaylptischen Sternenhagel für den Stausee Oberrabenstein voraus. Friede, Freude und Festivalstimmung bedrohen die Region um Chemnitz. Das Ende dieser Woche markiert das Ende dieser Welt. Doch wir sagen: fürchtet euch nicht.
Dabei sein ist alles!

Apocalypse, now!

MS BEAT FESTIVAL 2012 +++ erste Stimmen wurden laut +++ Exklusiv bei re:marx Freikarten gewinnen +++ heiße Polen-Mädchen +++ grobe Bratwurst+++
Endlich: Ende in Sicht! Einst von den Maya in ziemlich weiser, unglaublich weiter und wissenschaftlich total fundierter Voraussicht prophezeit, droht am 21.12.2012 nun die Deadline des Daseins auf unserem wunderbaren Planet Erde. Alle Zeichen stehen dabei schon längst auf Untergang, die Uhr schlägt fünf vor Zwölf – und jeder hat ein dickes, rentables Stück vom letzten Kuchen. Die Maya hatten ihren Kalender, die apokalyptischen Reiter ihre Gäule, die Europäische Union hat den Euro, manche haben Atombomben, andere haben Terroristen, der Himmel hat das Ozon-Loch und Pro7 den Disaster-Day…
Und Chemnitz??

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Sie verlassen den Verantwortungsbereich: Begehungen 2011 in Wort und Bild.

Das vergangene Wochenende war wundervoll – doch der plötzliche Sommereinbruch erschwert eine ausführlich-investigative Berichterstattung und so tröpfeln die richtigen Worte für das Kunstfestival Begehungen, das vom 18. bis 21.08 in der ehemaligen JVA auf dem Chemnitzer Kaßberg stattfand, nur mühsam aus dem erhitzen Gehirn. Und dennoch: re:marx war verdeckt vor Ort um die subjektiven Eindrücke mit euch zu teilen. Es folgt eine Collage aus Bild und Wort, die wohl mehr Bild als Wort ist, aber Bilder sagen ja bekanntermaßen auch viel mehr als Worte, oder wie war das?

1)
wir verlassen den verantwortungsbereich, lassen die verantwortung am tor zurück, der stacheldrahtzaun nimmt sie uns ab. beeindruckend.

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re:gen -Der Fluch des Erzgebirges Teil 2. MS Bilderflut (24.06.11)

Gegen so fiese finstere Regenwolken, wie sie sich an den vergangen zwei Tagen (nein, eigentlich waren es mehr als zwei. Gefühlt sind es schon mindestens 1000 Schlechtwettertage) heimtückisch am Chemnitzer  Festival-Himmel herumtrieben, kommt leider keiner an, auch nicht die omnipotenten partikulären Super-Kräfte des ALL gegenwärtigen Kosmos. (Einzig eine Behörde für Wetteränderungen könnte hier Abhilfe schaffen. Aber eine solche existiert in Chemnitz und regionaler Peripherie wohl leider noch nicht.) Leibhaftig konnte man die sture Abstinenz der Wärme und die dafür umso penetrantere Überpräsenz von Nässe feat. Kälte, oder auch kurz: den Fluch des Erzgebirges, also mal wieder beim diesjährigen MS Beat spüren. Aber egal:  richtig mieses Wetter gehört zu einem guten Festival wie der geile Vergleich, der mir an dieser Stelle mal wieder nicht einfällt. Weiß ja eigentlich jeder. Alle diejenigen also, die sich von den drei zarten Regentropfen haben abschrecken lassen, werden büßen, reuen und zum Mars geschickt. Da unsere produktiven Zellen allerdings im FestivALL verstrahlt wurden, die Anziehungskraft der Erde auch nach Eintritt in die Hemisphäre noch auf sich warten lässt (beziehungsweise ohnehin und allgemein nur sehr selten zu spüren ist in unseren Kreisen! – andere Sphären sind doch eh viel schöner) und der wirren Worte genug getippt wurden, lassen wir lieber die Eindrücke sprechen, die wir für euch auf dem MS BEAT gesammelt haben.

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Coming Up: MS Beat Festival – Sonnenberg

Aus der Not eine Tugend machen. Das dachten sich in diesem Jahr auch die Veranstalter des MS Beat Festivals. Nach dem das Festival im letzten Jahr seine Premiere am Markersbacher Oberbecken feiern konnte, sahen sich die Veranstalter nun gezwungen einen neuen Ort für ihren interstellaren Festivalkreuzer zu suchen und fanden ihn auf dem Chemnitzer Sonnenberg.

Wer dieser Tage die Augustusburger Straße entlangfährt, wird in Höhe der Kreuzung zur Zietenstraße auf reges Treiben treffen, denn eifrig arbeitet dort die MS Beat Crew am Aufbau eines sehenswerten Festivalgeländes. Unter dem Motto: „Keiner verlässt das Raumschiff! – Erst wird aufgegessen!“ soll dann vom 24. bis 26. Juni ausgiebig zu mehr als 20 Bands und Dj´s getanzt und gefeiert werden. . Neben allerlei Spielarten elektronischer Musik, gibt es hauptsächlich Indie- und Folkrock zu belauschen. Ergänzt wird das musikalische Angebot durch ein Kinoprogramm, das in Zusammenarbeit mit „bauhaus.films“ entstand und eine kleine Auswahl von Arbeiten der Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar zeigt. Und als wäre das noch nicht genug, präsentiert das MS Beat Festival außerdem zwei Theaterstücke von Gabi Reinhard, die, wie für das Festival nicht anders zu erwarte, über die Grenzen konventionellen Theaters hinausgehen werden. Der Festivaldampfer sticht am Freitag um 15 Uhr in See und wird nach einer 2,5-tägigen Kreuzfahrt durch alle Untiefen moderner Musikgenres wieder festmachen. Wer nicht so lange warten kann, der sollte am Donnerstag (23.06.) zur MS Beat Warm Up Party in die Beta Bar kommen. Dort können die frühen Vögel unter den Festivalmatrosen bereits ihr Bändchen ergattern und sich ganz nebenbei zum Set des eigens für diesen Abend gebuchten DJ UPROOT ANDY aus Brooklyn eintanzen.

Hier nun noch ein kleines Interview mit Marco und Alex, den Decksoffizieren des MS Beat Dampfers:

2011-06-23 MS BEAT Spezial by re:marx

Fr. 24.06. – Festivalgelände öffnet um 15.00

  • Lilabungalow
  • Pentatones
  • Kohwi
  • Geroyche
  • Froi!d
  • Redblunted
  • Cath Boo
  • James Rob
  • English Breakfast – Mod for it DJ Team

Sa. 25.06. – Festivalgelände öffnet um 10.00

  • Me And Oceans
  • Electric Ocean People
  • Long Voyage
  • Talking To Turtles
  • Le Clap
  • Mütze&Schall
  • Lax-O-Mat
  • Malanta
  • The Backup Lag
  • Arno
  • Treibsand (Thomas Rebsch & Felde)
  • English Breakfast – Mod for it DJ Team