Rumpel Spielchen XX – Die Interviews

Die erste große Partynacht des neuen Jahres stieg am vergangen Samstag im Weltecho und re:marx war natürlich dabei, denn es handelte sich zugleich um ein dickes Jubiläum. Zum 20. Mal rumpelte es am Ufer der Chemnitz: Rumpel Spielchen – Back To The Roots Edition, was bedeutete, dass die Rumpelresidents den ganzen Abend mit Hits aus den Jahren vor 2010 bespielten. re:marx gelang es wärend dieser Darbietung, zwei der dort freilaufenden Rumpelkumpels in Gewahrsam zu nehmen. Unter Einsatz einer selbst entwickelten Interviewtechnik, bestehend aus fuseligen Charmeoffensiven und stalinistischen Verhörmethoden, konnten wir selbst das kleinste und exklusivste Detail aus den beiden herauspressen:rumpelkumpel

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Re:marx of the year!

Ende! Finito! Basta! Fin! Das wars! Doch zur Überraschung aller meinen wir hiermit etwa nicht den unheilsamen Untergang der großen weiten Welt, sondern das plötzliche Ende des Jahres [2012], das mit großen, unaufhaltsamen Schritten naht – Endzeitstimmung! So werden selbst wir, die grausamen Basher von re:marx, in Anbetracht des jähen Endes ungewohnt sentimental und schwelgen in wehmütigen Erinnerungen an ein buntes Jahr in der schönsten grauen Stadt der Welt, weshalb wir diesem [Jahr 2012] just hier an dieser Stelle einen würdigen Rückblick widmen wollen. Natürlich in Listen-Form, aber ohne Publikumsbeteiligung, schließlich halten wir nichts von dieser Demokratie und werden  allein mit unserem subjektiven Qualitäts-Urteil diese Stadt zu einem viel viel besseren Ort machen.

burning down the (opera) house.

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Alle Jahre Rummel – Das Stadtfest in Chemnitz

Der Rummel hat wieder – in Form des Stadtfestes –  Einzug in Chemnitz gehalten. Abgesehen von den schier endlos nebeneinander aufgereihten Fress- und Saufbuden gab es auch in diesem Jahr eine alternative Bühne, die den Besuch des Stadtfestes auch für eingefleischte Skeptiker zumindest ein bisschen attraktiver machte. Die Hoheit über diese Bühne hatten drei Chemnitzer Clubs: am Freitag das Atomino und am Samstag der Südbahnhof sowie das Weltecho.

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Re:view – The Look of MS Beat.

Endlich gibt es die Apokalypse auch zum Anschauen. Ein opulentes Spektakel in zwei Akten. Und natürlich in HD – schärfer als die Realität oder so. Egal – mit re:marx sieht man eh besser. Also colour your life, because we love to entertain you.

Bash den Pandaro!

Disc jockeys existieren wie Sand am Meer. Mittlerweile schimpft sich jeder Knopfdreher so, der gerade mal den Lautstärkeregler von links nach rechts schieben kann. Es ist fast wie eine Invasion von Zombies, die sich unaufhaltsam verbreitet, und jeden infiziert, der ein Mal einen Finger an ein Knopfdreherteil getan hat. Jeder will den Ruhm einfangen, und seine ach-so-tolle Musik auf penetranteste Art und Weise verbreiten. Die Überleitung zum Chemnitzer Auswuchs Pandaro fällt da nicht schwer. Gegründet in einer Küche (deswegen auch früher beim gleichnamigen Küchenrecords Label gewesen – als einziger Act, versteht sich), anfänglich noch „Der Zerstörer 3.0“ genannt (…), mittlerweile mit befreundeten (als ob) Kollegen das Projekt Vocabula gegründet (inklusive kostenlosen EPs – das Image des Pseudo-Samariter muss ja schließlich aufrecht erhalten bleiben, und kommt sowieso immer gut beim armen und downloadwilligen Publikum an). Das sind die Hard Facts zum Jutebeutelträger.
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Re:portage – The Sound Of MS Beat.

Das war nun also dieser Weltuntergang von dem jetzt immer alle reden. Mit Pauken und Trompeten verabschiedete sich Mutti Erde vergangenes Wochenenede am Staussee Oberrabenstein mit einer fetten Party von ihren Fans. Unzählige Jünger pilgerten friedlich und feierwütig zum Ort des Geschehens, um noch einmal ein zweitägiges apokalyptisches Abendmahl zu zelebrieren, ein letztes Abenteuer voller Tanz, Musik, Kunst und Krempel, kurz: ein wundervolles Wunderland namens MS Beat. 

re:marx war dabei. Stolz können wir nun von uns behaupten: we survived the Weltuntergang. Doch verarbeiten wir die Erlebnisse auf dem diesjährigen MS Beat Festival nicht mit ödem Text, sondern in opulentem Bild und wildem Klang. Letzterer macht nun den Auftakt. In Kooperation mit re:marx und dem MS Beat Festival war unser rasender Reporter Tag und Nacht (vor allem da!) für uns unterwegs um apokalyptische Impressionen eines imposanten Spektakels zu sammeln. Ein Stimmungsbild zum Nachhören. Hier und jetzt. Viel Spaß.

2 Jahre Rumpel Spielchen. Hallelujah!

Über acht Stunden schweißtreibende Arbeit. Stundenlange Bibliotheksbesuche inklusive stinklangweiligen Vorlesungen. Berufsschule mit einigen Mitschülern, die alle zusammen einen IQ haben wie ein Düsseldorfer Fußballfan. Jeder hat so seine Last während der Woche zu tragen. Aber alle haben eines gemeinsam: Lichtblicke. Etwas, worauf sie sich während der kompletten Woche freuen. Etwas, an das sie denken können, und das sie den Pein durchstehen lässt. Meist sind das wilde Feiereien, bei denen gemeinsam der Frust von der Seele getanzt werden kann. Kein Gedanke wird dabei mehr an den tristen wöchentlichen Alltag verschwendet. Genau so eine Möglichkeit bietet die Chemnitzer Partyreihe Rumpel Spielchen. Am vergangenen Samstag, dem 12.05.’12, wurde das 2-jährige Jubiläum im Weltecho gefeiert. Dafür wurden die beiden Belgier Monophonique auf die weite Reise geschickt, und auf beiden Floors außerdem Eigengewächse wie Pandaro und Raupe verteilt. Der Ansturm war immens: Jeder wollte Teil dieses bedeutsamen Events sein. Zwischenzeitlicher Einlassstopp war die Folge. Nichtsdestotrotz konnten die meisten ihren Frust wegraven, und sich auf eine Geburtstagsfeier mit sehr vielen Gästen freuen. Anlass genug für uns, den Gründer der Partyreihe, den netten Herrn Rumpel Kumpel, einmal ein paar investigative Fragen zu stellen.
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Über unseren Zeitgeist, das Wetter und Motörhead: Das Blume Open Air am 28.04.’12 in Chemnitz

Texte sollten nie mit einer Wetterbeschreibung des jeweiligen zu schildernden Tages beginnen, sodass sie auch während allen anderen möglichen Wetterkapriolen rezipiert werden können, ohne dass sich der Leser unwohl fühlt und sich den entsprechenden Zustand wünscht. Deswegen: Diesen Artikel bitte nicht im Winter lesen. Denn: Meinegütewardaswarm! Aber auch: Meinegütewardasgut!
Manchmal passt einfach alles zusammen. Das Blume Open Air am 28.04.’12 in good ol‘ Chemnitz konnte sich genau diesen Umstand am entsprechenden Samstag zu Nutze machen. Perfektes Wetter, atemberaubende Location, wunderbare Musik, die passender kaum hätte sein können (inklusive jungen und aufstrebenden größtenteils Chemnitzer DJs). Und die Masse? Vorhanden! Von jung bis alt, von groß bis klein, von Mann bis Frau. Wobei natürlich der Hipster-Zeitgeist auch dieses Mal seine Faust ballte und auf die ehemalige Glaess-Fabrik in der Nähe des Zentrums einschlug. Kritikpunkte? Fehlanzeige. Bis auf den Umstand, dass die Getränke zu schnell leergetrunken wurden. Aber mit so einem Ansturm konnten selbst die Macher kaum rechnen. Ein paar Impressionen: Weiterlesen