Blinded by the traffic lights: Laut, lauter, Gehörsturz, Fußgängerampeln.

Dass man das Leben im „Tor zum Erzgebirge“ mit großstädtischer Kleingeistigkeit anstatt mit weltoffenen Armen empfängt, dürfte mittlerweile weit über die Stadtgrenzen von Chemnitz hinaus bekannt sein. Nicht nur das Atomino wurde von Lautstärke-Klagen einmal quer durchs Dorf gejagt, auch das Weltecho sieht sich mit ähnlichen Problemen konfrontiert, ja sogar Kraftklub, der Chemnitzer Export-Schlager schlechthin, drohte erst kürzlich den absoluten Super-GAU an: den Wegzug aus Chemnitz. Grund für die zusehend schwindenden Zukunftsperspektiven: die Stadt ist zu leise. Doch als wenn das alles noch nicht genug wäre, hat das urbane Biedermeiertum nun ein bisher nicht für möglich (oder doch?) gehaltenes Niveau erreicht. Denn jetzt ist ein neues Opfer in den Fokus des seit Jahren laufenden städtischen Lautstärke-Sanierungsplans gerückt: Fußgängerampeln.

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Wir müssen draußen bleiben: Ampeln sind die jüngsten Opfer der gnadenlosen Chemnitzer Lärm-Sanierungs-Politik.


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