Zehn/Kurze Fragen mit: Kraftklub.

Was haben wir nicht alles diskutiert: Über den Verfall unserer Arbeitsmoral, über die Verherrlichung von Alkoholismus und über die Zumutbarkeit von zwanzigminütigen YouTube-Videos, in denen es eigentlich nur darum geht, viele seltsame Fragen mit vielen schmackhaften Schnäpsen zu rechtfertigen. An Streitpunkten wie „Mit fünf Schnäpsen macht das Format doch überhaupt keinen Sinn“ oder „Eine zweite Kamera wirkt viel zu professionell“ oder „Wir schneiden diese Frage auf keinen Fall raus“ wäre die Redaktion fast zerbrochen. Gebrochene Leute waren auch unsere exekutierenden Redakteure nach den Interviews, nicht nur weil sie Goldspray gekotzt, sondern weil sie stets das letztes Hemd, die letzte Hirnzelle und vielleicht auch ihre Herzgesundheit gegeben haben. So sieht echte Hingabe aus und davon lebt re:marx, aber sie hinterlässt eben auch Spuren.
An unseren Interview-Gästen scheinen die Schnäpse jedoch nahezu spurlos vorüber gegangen zu sein. Nur einer, der danach sein Handy gesucht und nur einer, der sich danach über zu volle Gläser beschwert hat. Zehn/Kurze Fragen wird ein Jahr alt! Zu diesem beeindruckenden Jubiläum (länger hat es kaum eine andere Kategorie bei re:marx ausgehalten) schenken wir uns Weltmachtfantasien und euch ein Gespräch mit (Trommelwirbel!): Kraftklub.
Beziehungsweise mit Felix und Till, über die wir nicht mehr viel sagen müssen, außer dass sie uns im Interview unter erheblichen Mengen Alkohol endlich verraten haben, dass sie eigentlich Brüder sind. Weswegen wir ihnen spontan einige Fragen stellten, die wir auch dem Mann stellten, der damals dafür gesorgt hat, dass sie heute Brüder sind.

10854873_828001920601401_5056623529558631891_oUnd vielleicht verschafft uns dieses Video ja endlich den lang ersehnten Weltruhm, vielleicht aber auch nur die Klage irgendeines Ethik-Rates – wie auch immer: Es folgt das Video vom Vergnügen, mit Kraftklub für den Tourstart (heute!) trainieren zu dürfen.
„Entweder du stirbst oder du hörst auf“ – ein Gespräch über das Rauchen, Til Schweiger, Heinz Harald Frentzen und Triceratops: