Bash den Pandaro!

Disc jockeys existieren wie Sand am Meer. Mittlerweile schimpft sich jeder Knopfdreher so, der gerade mal den Lautstärkeregler von links nach rechts schieben kann. Es ist fast wie eine Invasion von Zombies, die sich unaufhaltsam verbreitet, und jeden infiziert, der ein Mal einen Finger an ein Knopfdreherteil getan hat. Jeder will den Ruhm einfangen, und seine ach-so-tolle Musik auf penetranteste Art und Weise verbreiten. Die Überleitung zum Chemnitzer Auswuchs Pandaro fällt da nicht schwer. Gegründet in einer Küche (deswegen auch früher beim gleichnamigen Küchenrecords Label gewesen – als einziger Act, versteht sich), anfänglich noch „Der Zerstörer 3.0“ genannt (…), mittlerweile mit befreundeten (als ob) Kollegen das Projekt Vocabula gegründet (inklusive kostenlosen EPs – das Image des Pseudo-Samariter muss ja schließlich aufrecht erhalten bleiben, und kommt sowieso immer gut beim armen und downloadwilligen Publikum an). Das sind die Hard Facts zum Jutebeutelträger.
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