Re:marx of the year!

Ende! Finito! Basta! Fin! Das wars! Doch zur Überraschung aller meinen wir hiermit etwa nicht den unheilsamen Untergang der großen weiten Welt, sondern das plötzliche Ende des Jahres [2012], das mit großen, unaufhaltsamen Schritten naht – Endzeitstimmung! So werden selbst wir, die grausamen Basher von re:marx, in Anbetracht des jähen Endes ungewohnt sentimental und schwelgen in wehmütigen Erinnerungen an ein buntes Jahr in der schönsten grauen Stadt der Welt, weshalb wir diesem [Jahr 2012] just hier an dieser Stelle einen würdigen Rückblick widmen wollen. Natürlich in Listen-Form, aber ohne Publikumsbeteiligung, schließlich halten wir nichts von dieser Demokratie und werden  allein mit unserem subjektiven Qualitäts-Urteil diese Stadt zu einem viel viel besseren Ort machen.

burning down the (opera) house.

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Interview + Veranstaltungshinweis: Echolot Series | 30.11.2012 | Weltecho

Es war im Jahre 1913, als der Physiker Alexander Behm sein Verfahren zur elektroakustischen Messung von Wassertiefen patentieren ließ. Seitdem sind nun fast 100 Jahre vergangen und damals konnte noch niemand ahnen, dass ausgerechnet dieses als Echolot bezeichnete Verfahren namensgebend für eine der außergewöhnlichsten Veranstaltungsreihen im heutigen Chemnitz sein würde. Zumal die Erzgebirgsmetropole geographisch bedingt eher weniger mit Hochseeschifffahrt am Hut hat. Diesem Widerspruch zum trotz findet eben diese Veranstaltungsreihe seit Anfang des Jahres im Chemnitzer Weltecho statt. Der Fokus der Veranstaltungen liegt dabei auf „dem erweiterten Spektrum elektronischer Tanzmusik“, was zur Zeit ja fast auf jede Veranstaltung in und um Chemnitz zutrifft. re:marx wollte daraufhin ganz genau wissen, worum es beim Chemnitzer Echolot eigentlich geht und traf Frank Schönfeld aka Felde – den Booker des Chemnitzer Echolots – zum Interview bei Tee, Wein und Kippe: Weiterlesen

I <3 Samstagabend

Samstagabend hatte mal wieder das Weltecho gerufen. Alle Hipster und „SACHSER und SACHSERINNEN” waren geladen, sich ein Potpourri des guten Geschmacks darreichen zu lassen. Dargeboten wurden: Kid Pedro, ein DJ aus Mexico City, Zorro/LU Struh und natürlich der Hauptact I <3 Sharks. Und die Gäste kamen zahlreich. Kaum hatte der Opener Kid Pedro begonnen, waren auch schon die letzten Karten an der Abendkasse vergriffen.

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Kampf der Titanen: TWO MANY DJs am 10.10.2012

Es ist wieder soweit: Mittwoch wird gebattlet. Der Kampf der Chemnitzer DJ-Titanen geht in die nächste Runde. Im Weltecho stehen sich dieses Mal Arno und Marko Stani gegenüber – zwei absolute Schwergewichte der Chemnitzer Clublandschaft. Im DJ-Clàsico von Chemnitz buhlen sie morgen Abend nicht nur um eure Gunst – nein, es geht um die Gunst einer ganzen Stadt und um die Frage aller Fragen: kann die Meisterschaft schon im Herbst entschieden werden?

Für re:marx ein Grund, beide Kontrahenten hinsichtlich ihrer beeindruckenden Karriere einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und eine erste Siegprognose abzugeben.

fröhliche Gesten beim MS BEAT Festival: doch Insider wissen – hinter der glücklichen Fassade steckt ein knallharter Konkurrenzkampf

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Alle Jahre Rummel – Das Stadtfest in Chemnitz

Der Rummel hat wieder – in Form des Stadtfestes –  Einzug in Chemnitz gehalten. Abgesehen von den schier endlos nebeneinander aufgereihten Fress- und Saufbuden gab es auch in diesem Jahr eine alternative Bühne, die den Besuch des Stadtfestes auch für eingefleischte Skeptiker zumindest ein bisschen attraktiver machte. Die Hoheit über diese Bühne hatten drei Chemnitzer Clubs: am Freitag das Atomino und am Samstag der Südbahnhof sowie das Weltecho.

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Bash den Pandaro!

Disc jockeys existieren wie Sand am Meer. Mittlerweile schimpft sich jeder Knopfdreher so, der gerade mal den Lautstärkeregler von links nach rechts schieben kann. Es ist fast wie eine Invasion von Zombies, die sich unaufhaltsam verbreitet, und jeden infiziert, der ein Mal einen Finger an ein Knopfdreherteil getan hat. Jeder will den Ruhm einfangen, und seine ach-so-tolle Musik auf penetranteste Art und Weise verbreiten. Die Überleitung zum Chemnitzer Auswuchs Pandaro fällt da nicht schwer. Gegründet in einer Küche (deswegen auch früher beim gleichnamigen Küchenrecords Label gewesen – als einziger Act, versteht sich), anfänglich noch „Der Zerstörer 3.0“ genannt (…), mittlerweile mit befreundeten (als ob) Kollegen das Projekt Vocabula gegründet (inklusive kostenlosen EPs – das Image des Pseudo-Samariter muss ja schließlich aufrecht erhalten bleiben, und kommt sowieso immer gut beim armen und downloadwilligen Publikum an). Das sind die Hard Facts zum Jutebeutelträger.
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Unten am Fluss: Fünf Jahre Weltecho.

Fünf Jahre Weltecho.
Fünf Jahre fidele Feierei und hin und wieder auch mal ein bisschen Kultur.
Denn schließlich ist das Weltecho ja nicht nur ein feuchtfröhlicher Party-Tempel: Konzerte, Kino, Kunst. Theater, Techno, Teenies. Hier unten am Fluss gibt es alles, was das Chemnitzer-Szene Herz ab und an mal begehren mag.

Die Szene-Herzen von re:marx jedenfalls schlugen dem Jubiläum, das am Samstag in einer dicken Party, die alles bot, was man vom Weltecho hätte erwarten können, gipfelte, dankbar entgegen.
(Nur wer diesem wirren Schachtelsatz noch folgen kann, ist ein echter re:marx-Leser!)
Wir nutzen den freudigen Anlass für eine kleine Sammlung persönlicher und wahnsinnig emotionaler Rückblicke. Was verbindet der individuelle Re:marxler mit dem Weltecho? Es folgen vier knallharte Erfahrungsberichte, die so bunt sind wie das Weltecho selbst und die ganz fragmentarisch sowie total subjektiv ein kleines Stück Chemnitzer Kulturgeschichte nachzeichnen.

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DAS FEST. 20.04.2012 + Keinemusik Gewinnspiel:

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Und so fiel DAS FEST. am vergangenen Freitag ins Weltecho ein, riss die Bühne ab, hing rote Lämpchen auf und ließ einen der angesagtesten Plattenartisten der Republik auf die tanzhungrigen Gäste los. Das Ergebnis war ein tobendes Weltecho, glückliche Gesichter und wohl auch so manch ein Kater am Tag danach.

Adam Port vom Berliner Label Keinemusik steht für unwiderstehlich treibenden House und verstand es auch diesmal seine Vorderleute auf seine ihm eigene Art mitzureißen. Doch das schien ganz auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Denn der Adam war so sehr von Chemnitz und seinen Partypeople begeistert, dass er re:marx beauftragte ein kleines Dankeschön unter die Chemnitzer zu bringen. Und da re:marx sein Wort hält und diese verantwortungsvolle Aufgabe gerne übernimmt, soll dieses kleine Dankeschön von Adam hier und heute per re:marx Lotto verlost werden.

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Shit Expat Chemnitzers Say.

Berlin. Berlin hier, Berlin da. Berlin überall. Berlin, die große graue Stadt im Osten Deutschlands, Berlin, das pulsierende Zentrum der kreativen Welt. Die Ureinwohner Berlins müssen unlängst in die umliegende Uckermark flüchten, um den wilden Scharen hype-hungriger Party-Touristen zu entkommen. Internationale Hipster aus allen Ländern hätten die Stadt mittlerweile komplett eingenommen, so berichtet man derzeit in den Medien. Überall nur noch „Oh My God“ statt Berliner Schnauze. Hier eine dramatische Bestandsaufnahme:

Doch die mediale Berichterstattung irrt. Wer derzeit in Chemnitz lebt weiß es besser. Chemnitz ist die große graue Stadt im Osten Deutschlands in die alle wollen, Chemnitz ist das pulsierende Zentrum der kreativen Welt. Längst müssen die Ureinwohner dieser Stadt in das umliegende Erzgebirge flüchten, um den wilden Scharen hype-hungriger Party-Touristen zu entkommen. Internationale Hipster aus allen Ländern haben die Stadt mittlerweile komplett eingenommen, doch das weiß leider keiner. Stattdessen schauen alle nur nach Berlin. Hört auf damit! Hier die brutale Realität:

LUISE POP: Wie’n Chemnitz.

Chemnitz ist keine kitschige Stadt. Kein Wien. Kein Flieder, keine Kaffeehäuser.  Nur ein paar Plaste-Schwäne auf dem Schlossteich. Chemnitz hat andere Qualitäten – die erkennt man aber meist erst auf den zweiten Blick. Und dennoch: Chemnitz und Wien haben bisschen was gemeinsam. Nix los, Nichts geht, Nicht’s gibt’s, alle jammern und wollen nach Berlin. Aber irgendwo entsteht irgenwie trotzdem ein kleines Netzwerk von Leuten, die bleiben und machen, sodass endlich auch mal was los ist und viel geht, weniger gejammert wird und die Abwanderungsraten sinken. (Auch wenn dieses Netzwerk in Wien vielleicht etwas ausgeprägter sein dürfte, als das in Chemnitz.. Parallelen sind erkennbar!)

Sagen zumindest Luise Pop – und die müssen es ja wissen.
Was Wien noch so besonders macht, welche Mission die Band hat und welche Platten sie schwer beeinflussten hört ihr hier im exklusivsten Vorab-Interview aller Zeiten.

Wie sich das alles aber Live anhört und in Farbe ausschaut, und welche Vergleiche Luise Pop wirklich zwischen Wien und Chemnitz ziehen, das erfahrt ihr nur heute Abend im Konzert…

Ab 21 Uhr im Weltecho und als kultureller Frühjahrs-Putz sozusagen alternativlos!

Mehr Infos: HIER!