re:marx in Gefahr: Blasmusiker aller Länder vereinigt euch!

Chemnitz und Blasmusik, das gehört zusammen wie Marx und Engels, Schmidt und Kippe, Hoeneß und die Bayern, Bockwurst und Bier, re:marx und bashing. Deshalb war es nur eine Frage der Zeit, dass C-Town endlich die Block Party bekommt, die sie auch wirklich verdient: Das Deutsche Musikfest.

Doch was zunächst nach Blaskapellenhölle und Kaffeefahrtenmekka klingt, entpuppt sich als überraschend junges („jung“ ist unter Einbeziehung der demografischen Situation der Stadt hierbei natürlich eher relativ) Straßenfest mit einem sanften Hauch Internationalität. Blasmusik ist eben nicht nur humpahumpatätärä oder an finstere Zeiten erinnernde Marschmusik, sondern bietet, man mag es kaum glauben, hin und wieder auch so etwas wie musikalischen Anspruch und innovative Impulse. Wem es also gelang, sich dem verlockenden Sog der stramm marschierenden Spielmannszüge zu entziehen, der konnte zwischen Bundeswehr Big Band und Marschmusikmeisterschaft durchaus ganz neue musikalische Grenzerfahrungen sammeln. So zum Beispiel im Weltecho, das mit Balkanbeats am Freitag und Trompetenrave am Samstag, zwei ganz andere Spielarten der Blasmusik kredenzte. Grund genug für die mutigen und stets investigativen Basher von re:marx, sich der Blasmusik-Erfahrung zu stellen. Aufgrund der hohen Gefahr haben wir unsere Kameras lieber zuhause gelassen und können nur mit provisorischen Bildmaterial dienen.

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re:make your own party. Die Konzepte, Teil Vier.

Konzept für die ultimative remarx Party des Jahrtausends

Musik:
Mainact: Cuki aus Leipzig, das spannende Projekt, des Leipziger Djs und Newcomer Produzenten DJ Gimmix, welcher damit neue Wege beschreitet. Er würde ein circa einstündiges Live Set spielen, was sich zwischen Tanzbarkeit und entspanntem Musik-Genuss bewegt.
Hörprobe.
Rahmen Djs:
Elly Gold aus Mittweida, welche dort Mitglied im Uniradio ist und jede Woche eine zweistündige Sendung hält. Früher hat sie in Dresden regelmäßig bei Indie Partys aufgelegt. Ihr Sound bewegt sich somit an der Schnittstelle von Indie und Electronica.
Hörprobe.
Zorro aus Chemnitz, der in letzter Zeit mit sehr eigenen Produktionen sein Talent bewiesen hat. Seine DJ Sets sind sowieso gut. (plus: Er zieht Leute!)
Hörprobe.

Da es keine Mottoparty wird, fallen spezielle Raumgestaltung und Spezialgetränke im Prinzip weg, wobei man bei der Beleuchtung darauf achten sollte, dass es nicht zu hell ist und der Focus auf den Künstlern liegt. Eine ebenerdige Bühne wäre weiterhin auch interessant, da man als Gast dem Act somit direkt auf die Finger schauen kann.
Dementsprechend ist der Feier-Stil eher entspannt und gemeinschaftlich, wobei natürlich auch das Tanzen nicht zu kurz kommen wird.
Getränke müssen keine speziellen angemischt werden, aber ich denke dass niemand etwas gegen einen guten alten Goldi-Cola für 3 Euro einzuwenden hat.

Zur Vermarktung könnte man die Djs fragen, ob sie ein exklusives Mixtape aufnehmen, welches am Abend dann unter den Gästen auf einem entsprechenden Datenträger (CD, Kassette, Diskette,…) verteilt wird. Somit bleibt die Erinnerung an diesen schönen Abend bestehen, bei dem es vorrangig um die Musik und um das gemeinsame Erleben ebendieser gehen soll.

I <3 Samstagabend

Samstagabend hatte mal wieder das Weltecho gerufen. Alle Hipster und „SACHSER und SACHSERINNEN” waren geladen, sich ein Potpourri des guten Geschmacks darreichen zu lassen. Dargeboten wurden: Kid Pedro, ein DJ aus Mexico City, Zorro/LU Struh und natürlich der Hauptact I <3 Sharks. Und die Gäste kamen zahlreich. Kaum hatte der Opener Kid Pedro begonnen, waren auch schon die letzten Karten an der Abendkasse vergriffen.

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2 Jahre Rumpel Spielchen. Hallelujah!

Über acht Stunden schweißtreibende Arbeit. Stundenlange Bibliotheksbesuche inklusive stinklangweiligen Vorlesungen. Berufsschule mit einigen Mitschülern, die alle zusammen einen IQ haben wie ein Düsseldorfer Fußballfan. Jeder hat so seine Last während der Woche zu tragen. Aber alle haben eines gemeinsam: Lichtblicke. Etwas, worauf sie sich während der kompletten Woche freuen. Etwas, an das sie denken können, und das sie den Pein durchstehen lässt. Meist sind das wilde Feiereien, bei denen gemeinsam der Frust von der Seele getanzt werden kann. Kein Gedanke wird dabei mehr an den tristen wöchentlichen Alltag verschwendet. Genau so eine Möglichkeit bietet die Chemnitzer Partyreihe Rumpel Spielchen. Am vergangenen Samstag, dem 12.05.’12, wurde das 2-jährige Jubiläum im Weltecho gefeiert. Dafür wurden die beiden Belgier Monophonique auf die weite Reise geschickt, und auf beiden Floors außerdem Eigengewächse wie Pandaro und Raupe verteilt. Der Ansturm war immens: Jeder wollte Teil dieses bedeutsamen Events sein. Zwischenzeitlicher Einlassstopp war die Folge. Nichtsdestotrotz konnten die meisten ihren Frust wegraven, und sich auf eine Geburtstagsfeier mit sehr vielen Gästen freuen. Anlass genug für uns, den Gründer der Partyreihe, den netten Herrn Rumpel Kumpel, einmal ein paar investigative Fragen zu stellen.
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