10 & 11.09.11: I’m festival, I’m a Parade: Glorreiches Ende der Festival-Saison in Chemnitz.

Samstag, 10.09.2011

Der Sommer in den letzten Zügen.
Party-Überangebot im Betongrau.
Raven zu Ramba Zamba im Atomino? Und wofür steht eigentlich BBC? Band Büro…Brau…Club…Beat…Be…Beta… aah! Auf zum stark elektronisch versetzten  Indoor-Festival in die Beta-Bar also:

Start:
Grafstøm, ganz cool mit norwegischem ø: die angeblichen Bratze aus Bautzen, einer Stadt, deren Existenz just an jenem Abend für beendet erklärt wird, die aber eigentlich aus Leipzig sind. Klingen wie naja, Bratze aus Leipzig. Im Publikum kommt Freude und Tanzwut auf.

Weiterlesen

Sie verlassen den Verantwortungsbereich: Begehungen 2011 in Wort und Bild.

Das vergangene Wochenende war wundervoll – doch der plötzliche Sommereinbruch erschwert eine ausführlich-investigative Berichterstattung und so tröpfeln die richtigen Worte für das Kunstfestival Begehungen, das vom 18. bis 21.08 in der ehemaligen JVA auf dem Chemnitzer Kaßberg stattfand, nur mühsam aus dem erhitzen Gehirn. Und dennoch: re:marx war verdeckt vor Ort um die subjektiven Eindrücke mit euch zu teilen. Es folgt eine Collage aus Bild und Wort, die wohl mehr Bild als Wort ist, aber Bilder sagen ja bekanntermaßen auch viel mehr als Worte, oder wie war das?

1)
wir verlassen den verantwortungsbereich, lassen die verantwortung am tor zurück, der stacheldrahtzaun nimmt sie uns ab. beeindruckend.

Weiterlesen

re:gen -Der Fluch des Erzgebirges Teil 2. MS Bilderflut (24.06.11)

Gegen so fiese finstere Regenwolken, wie sie sich an den vergangen zwei Tagen (nein, eigentlich waren es mehr als zwei. Gefühlt sind es schon mindestens 1000 Schlechtwettertage) heimtückisch am Chemnitzer  Festival-Himmel herumtrieben, kommt leider keiner an, auch nicht die omnipotenten partikulären Super-Kräfte des ALL gegenwärtigen Kosmos. (Einzig eine Behörde für Wetteränderungen könnte hier Abhilfe schaffen. Aber eine solche existiert in Chemnitz und regionaler Peripherie wohl leider noch nicht.) Leibhaftig konnte man die sture Abstinenz der Wärme und die dafür umso penetrantere Überpräsenz von Nässe feat. Kälte, oder auch kurz: den Fluch des Erzgebirges, also mal wieder beim diesjährigen MS Beat spüren. Aber egal:  richtig mieses Wetter gehört zu einem guten Festival wie der geile Vergleich, der mir an dieser Stelle mal wieder nicht einfällt. Weiß ja eigentlich jeder. Alle diejenigen also, die sich von den drei zarten Regentropfen haben abschrecken lassen, werden büßen, reuen und zum Mars geschickt. Da unsere produktiven Zellen allerdings im FestivALL verstrahlt wurden, die Anziehungskraft der Erde auch nach Eintritt in die Hemisphäre noch auf sich warten lässt (beziehungsweise ohnehin und allgemein nur sehr selten zu spüren ist in unseren Kreisen! – andere Sphären sind doch eh viel schöner) und der wirren Worte genug getippt wurden, lassen wir lieber die Eindrücke sprechen, die wir für euch auf dem MS BEAT gesammelt haben.

Weiterlesen

Chill-Waves schwappen über die Chemnitz. Blume und Brühl-Fest am 28.und 29.05.11

Sommerzeit heißt Hippie-Sein. Heißt auf bunten Decken im grünen Gras liegen, den Pollenflug bestaunen, Eis essen, Wurfgegenstände durch die Gegend schmeißen, auf dehnbaren Gummibändern spazieren gehen oder ganz infantil bunte Seifenblasen in die laue Luft pusten.  Sommerzeit heißt Draußen-Sein. Und draußen sein ist ohne gute Musik und nette Menschen eben einfach nur halb so schön – deshalb gab es am Wochenende gleich zwei Mail die Gelegenheit das vielleicht noch etwas kreidige Antlitz den wärmenden Sonnenstrahlen auszusetzen und dabei einen äußert coolen Eindruck zu machen:

Weiterlesen

Abgefakt: Konzert- Pavillon auf der Schlossteichinsel

Das Schloss Chemnitz ist nicht etwa ein besonders schöner grauer Betonblock, nein, das Schloss Chemnitz ist ein richtiges schönes altes Schloss, dessen Peripherie kleine Fachwerkhäuser, geballte Gastronomie und ein gewisser Teich ausmachen. Nirgendwo ist Chemnitz romantischer und niedlicher als hier! Ebenjener Schlossteich gilt wahrscheinlich deshalb vor allem an Sonntagen als Spaziergangsmekka des Chemnitzer Fuß- und Radfolkes. So findet man auf dessen Insel ein breites Publikum von Kind bis Punk, Penner bis Hund, Student bis Hobbyfotograf. Hin und wieder ist die Insel so menschenüberlaufen, dass man befürchtet, man werde sogleich in den Fluten des Schlossteiches versinken. Aber ein Anker der Ruhe ist dem populären Stadtidyll geblieben… Der Konzertpavillon.

Weiterlesen