Nur zu Besuch: Ausswärtsspiel in Kurdistan.

Wenn wir von Re:marx unsere Familie besuchen fahren, dann reisen wir dafür ins Vogtland. Ins Erzgebirge. An die Ostsee oder nach Luckenwalde. Die einzige Sorge, die uns dann (bestenfalls!) um den Schlaf bringt ist, ob es Rouladen oder Sauerbraten zum Mittag gibt oder ob Mutti auch genügend Fleischsalat im Kühlschrank hat. Morgens schlagen wir die Lokal-Zeitung auf und lesen über Straßenfeste und aufgebrochene Garagen, über Kleintierschauen und Beschaffungskriminalität. Zwischen Kaffee und Erdbeertorte erzählt Opa manchmal noch vom Krieg, der hier in Deutschland vor 70 Jahren endete. Vom Volkssturm, der kurzen Kriegsgefangenschaft, von den Amerikanern, die „Lili Marleen“ vorgesungen haben wollten oder davon, wie er einst Adolf Hitler sah. „Krass“, sagen wir dann. Und denken: Dieser Krieg ist immer noch nah und doch so verdammt weit weg.
Weil wir von Re:marx unsere feinen Fühler überall ausstrecken, haben wir Mitmenschen, die ihre Familie dort besuchen, wo der Krieg nie zu enden scheint, wo er immer ganz nah ist. Im Irak zum Beispiel, in Kurdistan. Ein Land, in dem Krieg keine verblassende Erinnerung, sondern grelle Allgegenwart ist. Wie sich das anfühlt und welche Geschichten  die Verwandten dort so erzählen, hat  Gastautor Anar  für uns aufgeschrieben. Weil das Leben eben nicht immer nur ironisch ist und auch mal außerhalb von Chemnitz stattfindet und weil unser 200. Beitrag ein „Re:marx in Gefahr“-Spezial sein soll, haben wir sie dankend  entgegen genommen: Eine ganz persönliche Reportage über das Leben zwischen Kriegsrealität und Alltagsnormalität und darüber, warum die Deutschen bei der Peshmerga (trotz G36) so beliebt sind.

„Anscheinend wurde ihr Flug umgebucht“, sagt die Dame der Flughafeninformation ohne ihre Augen vom Bildschirm zu nehmen. Statt wie ursprünglich geplant in Erbil, würden mein Bruder und ich abends um 10 in Sulaimania landen. Nicht ganz unproblematisch, da Erbil noch drei Autofahrstunden entfernt liegt und mein Vater wegen seiner eingeschränkten Aufenthaltserlaubnis Erbil nicht verlassen darf, um uns abzuholen.
Am Check-In frage ich, warum der Flug umgebucht wurde und erwarte naiv eine demütige Entschuldigung, eine beruhigende Erklärung oder eine Option der Umbuchung. Stattdessen treffen die Worte „Sie fliegen in ein Kriegsgebiet, da kann das schon mal passieren“ auf mein Ohr. In der Zwischenzeit telefoniert mein Bruder leicht aufgelöst nach Erbil. Mein Vater organisiert einen befreundeten Taxifahrer, der uns abholen und durch die Nacht nach Erbil fahren wird.

Außerhalb der Sperrzone des Flughafens wartet Abu Ahmed auf uns. Er ist Kurde, hauptberuflich Polizist, in seiner dienstfreien Zeit Taxifahrer, ein Nachbar und Freund meines Vaters. Auf eine herzliche Umarmung folgen unzählige, die Seite des Gesichts wechselnde Küsse.
Der Blick auf den Horizont wird verkürzt. Scharfe Konturen erheben sich plötzlich in den kurdischen Nachthimmel, als die Scheinwerfer des Autos bewaffnete Soldaten aus dem Nichts ins Licht rücken: Die erste von Peshmerga durchgeführte Straßenkontrolle. Peshmerga bedeutet wortwörtlich “Die, die den Tod umarmen”. Im Dunkel der Nacht ist das Weinrot des deutschen Passes schwarz. Links hält einer der Soldaten seine Kalashnikov, mit der anderen Hand winkt er freundlich durchs Fenster. „Gott preise die Deutschen“, sagt der Zweite. Man möge die Deutschen wegen der Waffenlieferungen, sagt Abu Ahmed.

Beim Frühstück des ersten Morgens unseres insgesamt zweiwöchigen Aufenthaltes fühle ich mich von der dreistündigen Fahrt durch das dunkle Unbekannte etwas versetzt. Überraschend wird unsere spürbar aufgeregte und doch schweigsame Runde vom Erlischen eines Motorengeräusches in der Einfahrt und dem darauffolgenden Zuschlagen dreier Autotüren unterbrochen. Es ist der Cousin meines Vaters. Ali al-Awqati, seine Frau Joan und seine Tochter Gigi. Mein Vater steht noch hinter verschlossener Haustür, sein Cousin ist kaum ausgestiegen, da beginnt ein Gespräch, das offensichtlich keiner Warmlaufphase bedarf. Wie viele Iraker ist Ali einer von abertausenden Binnenmigranten, denen die Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan einen geregelten Alltag fern von Todesangst bietet – eine Oase.
Mit vielen Irakern eint ihn davon abgesehen das Schicksal, von der langen kriegerischen und umkämpften Geschichte nicht unverschont geblieben zu sein. Er war fünf Jahre alt und wartete auf der Rückbank eines Autos vor dem Haus der Familie auf seinen Vater, der gerade den Weg zwischen Haus und Fahrertür zurücklegte, als sich plötzlich ein zwei Meter grosser Schatten vor der Motorhaube erhob und alsbald zusammensackte. Es war der 8. Februar 1963. Der Moment einer Nullstunde. Alis Vater war Jalaal al-Awaqti, Teil der Kommunistischen Regierung und Luftwaffenminister. Der Schatten gehörte ihm. Im vergeblichen Kampf gegen die Kugeln des Hinterhalts schrie er: “Faschisten! Faschisten! Faschisten!”

Es ist zur Normalität eines Landes geworden. “So ist der Irak.” Sagt man.

Es ist ein durch die lange und brutale Regentschaft Saddams abgedunkelter Teil irakischer Geschichte der, sodenn etwas beleuchtet, viele Parallelen zu den Vorfällen, die sich zehn Jahre später in Chile ereigneten, aufweisen würde.
Ich drehe mir eine Zigarette von meinem verbleibendem Tabak, was von Ali nicht unkommentiert bleibt: “So müsst ihr also in Deutschland leben!?”
In das unangekündigte Nichts, aus dem die Verwandtschaft kam, verschwindet sie bald darauf wieder. Ali springt auf und binnen weniger Sekunden scheinen sie fort zu sein; die morgendliche Stille kehrt wieder ein – beinahe so, als wären sie nie da gewesen.

11124000_443222802501640_1903174672_nFür die nächsten zwei Stunden habe ich es mir auf der Rückbank in Abu Ahmeds Taxi bequem gemacht. Wir sind auf dem Weg nach Dokan, einer Stadt kurz vor Sulaimania, die vor allem für ihren Staudamm bekannt ist. Im Tageslicht entpuppen sich die schroffen Konturen zur linken als grünfleckige Berge. Gesteinsschichten in Rot- und Brauntönen schlagen sanfte lange Wellen und führen den Blick durch die natürliche Schönheit Kurdistans. Kleine Gruppen zotteliger Schafe stehen beinlos im hohen saftigen Grün sich sanft erhebender Hügel. Es ist Frühling und der üppige Niederschlag der Regenzeit zeigt seine Früchte.

11178605_443222795834974_1197343686_nAuf Befehl des Innenministeriums war Abu Ahmed bis vor zwei Monaten noch im “Außendienst”. Als der IS bis auf 40 Kilometer vor Erbil stand, wurde er an einem Sicherungs-Posten kurz hinter der Frontlinie eingesetzt. Als Bewaffnung, in einem Krieg, der die Verstrickung internationaler Waffenlieferung verlangt und aus der Luft von Kampfflugzeugen und Drohnen unterstützt wird, stand ihm dabei nur seine Pistole zur Verfügung.

“Soll ich mich mit einer Pistole gegen den IS verteidigen? Ich hab mir eine chinesische Kalashnikov gekauft. Die sind billiger als die Russischen.” Außer zu Übungszwecken hat er sie noch nicht einsetzen müssen.

11195369_443219239168663_2041305989_nAls wir in Dokan ankommen, schwingt Abu Ahmed seinen kräftigen Kugelkörper etwas angestrengt durch die Fahrertür und geht zum Kofferraum. Zwei Angelrouten, etwas Schnur, eine Dose mit Angelhaken und ein Beutel voller Teig. “Die Angelrouten dürfen wir leider nicht benutzen. Die großen Fische machen Liebe. Aber wir können vom Ufer etwas Schnur ins Wasser werfen.” Sagt er, mir den Beutel mit dem Köder reichend.
Zur Zeit des ersten Golfkrieges war der Staudamm von Dokan ein Ziel des iranischen Geheimdienstes. Mit der Aufgabe, ihn zu sprengen, gingen eines Nachts dreißig iranische Spezialsoldaten auf Tauchstation. Dem irakischen Geheimdienst wiederum bleib dieses Vorhaben nicht verborgen. Darum verlegte man unter Starkstrom stehende Gitter an der Front des Staudamms. Am Morgen nach der geplanten Sabotageaktion trieben dreißig leblose Körper auf der Wasseroberfläche.
Aus dem Schneidersitz feuert Abu Ahmed mit bemerkenswerter Routine die Schnur mehrere Meter ins Wasser, und lässt den Köder auf den Boden sinken. Allem Anschein nach wandert sein Blick gedankenlos auf der Oberfläche als er urplötzlich einen kleinen Fisch aus dem Wasser zieht. Er hält ihn in unsere Richtung, kommentiert alles mit einem wortlosen Lächeln und setzt ihn behutsam ins Wasser zurück. Zwei Stunden später ist Abu Ahmed sechs zurückgesetzte Fische reicher. Für mich bleibt es eine Lehrstunde in Sachen Geduld.

11160308_443219819168605_626605381_nJeden Donnerstag, so sagt die Sitte, soll man die Gräber seiner Verwandten besuchen. Meine Oma ist vor zwei Monaten aus einem Mittagsschlaf nicht mehr aufgewacht. Sie lebte Zeit ihres Lebens im Krieg. 1980 flüchtete sie vor dem Irak-Iran-Krieg in den Libanon – wo wenig später der Bürgerkrieg ausbrach – um dann zurück nach Baghdad zu fliehen. Die irakische Hauptstadt geriet während der Operation Desert Storm Anfang der neunziger Jahre unter schweren Beschuss der amerikanischen Luftwaffe. 2003 marschierten die Amerikaner schlussendlich ein.
Seitdem herrscht Bürgerkrieg zwischen unzählbar vielen Strömungen – jeder gegen jeden. Und dann ist sie einfach eingeschlafen.

Quaderförmig angeordnet ragen die verlängerten Marmorplatten ihres Grabes aus der Erde. Es ist sehr schmal, da man die Toten auf die Seite dreht, um sie mit dem Gesicht nach Mekka blicken zu lassen.
In einem Brief, den ich ihrem Grab beilege, erinnere ich mich an die wenigen aber umso intensiveren Momente, die wir teilen. Wie wir im libanesischen Frühling zusammen über die Rue Hamra liefen. Im Sommersonnenuntergang über die Corniche, die Beiruter Promenade, flanierten und es uns im Herbst in einem pitoresquen Café in einer Beiruter Seitenstrasse gemütlich machten. Ein paar Mal war sie sogar in Deutschland. Wie es sich anfühlt, sich für einen begrenzten Zeitraum in einem Land aufzuhalten, wo die Bedrohung der eigenen Unversehrtheit nicht existiert. Ist man in der Lage zu geniessen, was von vornherein zu Ende gehen wird? Ein Land, in dem das Recht auf Leben nicht von der Entscheidung abhängt, welchen Tag man wählt, um einkaufen zu gehen und auf welcher Straßenseite man geht. Wo das Recht auf Leben kein täglicher Münzwurf ist. Arrangiert man sich? Lässt man sich fallen? Begreift man das Ausmaß der Selbstverständlichkeit? Das alles hab mich nie getraut zu fragen. Sie war wunderbar und sie wird mir schrecklich fehlen.
In 50 Meter Entfernung, im Schatten eines roten Pavillons, befindet sich die Grabfläche zu Ehren Abu Ahmeds Neffen. Er war einer von zwei Polizisten, die bei einem Selbstmordanschlag vor dem Gebäude des Innenministeriums im Juni letzten Jahres getötet wurden, als sich ein Selbstmordattentäter samt seines Wagens in die Luft sprengte.

11180130_443365659154021_621456049_nDas Stadtbild Erbils ist diffus und lose, an der Peripherie unregelmässig bebaut, die Wohnsiedlungen scheinbar willkürlich angeordnet. Im Zentrum jedoch ergibt sich ein zusammenhängendes Bild, wenn auch von eklektischer Bausubstanz. Einstöckige Reihenhaus-Siedlungen spiegeln sich in den Glasfassaden dominanter Büro- und Hochhäuser, deren Silhouette spontan von Minaretten durchstoßen wird. Besonders unwirklich ins Gesamtbild Erbils fügt sich die Zitadelle ein. Das Prunkstück der Stadt und Zeugnis uralter kulturhistorischer Existenz ist geschützt von einer zehn Meter hohen kreisrunden Mauer. Die Dimension des Innenlebens bleibt für mich jedoch ein reizvolles Geheimnis: Da einige Häuser innerhalb der Zitadelle während der Regenzeit stark beschädigt wurden, ist das Betreten aufgrund von Wartungsarbeiten verboten. Das G36 baumelt von den Schultern der Peshmerga, die die Zugänge zur Zitadelle an zwei Rampen bewachen. Sie ist der Ort mit der unumstritten höchsten Anziehungskraft.

11166073_443365662487354_1954151342_nEin Labyrinth von einem Basar fußt zu dem Hügel, auf dem Al Qala (arab. Name der Zitadelle) mächtig thront. Vom größten Glitzer-Kitsch über Stoff und Gold-Straßen, Gewürze, die im Sinnestaumel mit kurdischer Musik die schmalen und hohen Gänge füllen, bis hin zu Unterwäscheläden für Frauen. Mit jedem Schritt nimmt diese Wirklichkeit spürbar zu und zwingt zum Verlorengehen. Erbil ist die älteste durchgängig bewohnte Stadt der Welt. Ausgesprochen laut und klar spricht die Geschichte darüber – hier, wo sich Gerüche einmischen, Klänge übertönen, Stimmen gegeneinander kämpfen, sich verstohlene Blicke und hektische Bewegungen bündeln.    11195496_443368239153763_2068417589_nZehn Minuten Autofahrt entfernt befindet sich das christliche Viertel der Stadt namens Ainkawa. Der Taxifahrer bemerkt mein bescheidenes Arabisch und erfragt meine Herkunft, worauf ich eine ehrliche Antwort gebe. “Deutschland?”, bricht die Nachfrage spontan und euphorisch aus ihm heraus, “Ich bin Peshmerga!” Er ist aufrichtig erfreut und aufgeregt und zeigt mir stolz seinen Ausweis. Die Waffenlieferungen aus Deutschland und seine Funktion als Seargent bei den Peshmerga machen mich automatisch zu einem Vertreter deutscher Rüstungsexporte und uns faktisch zu Verbündeten im Krieg gegen den IS. Eine Rolle, mit der ich schlichtweg überfordert bin. Seine Euphorie prallt, für ihn unerwartet, an meiner Nüchternheit ab.

“Milan, Milan, good good!”, sagt er nach einer kurzen Pause und bietet mir im Austausch für gelieferte Panzerabwehrraketen eine Zigarette an.

Meine schauspielerische Leistung scheint unzureichend. Ich scheitere kläglich daran, ihm glaubhaft das Gefühl zu geben, dass ich ebenfalls erfreut bin seine Hand zu schütteln, die dankbar deutsche Waffen entgegennahm. Mein schlechtes Gewissen entlaste ich mit Trinkgeld.
In Ainkawa angekommen steige ich unweit des amerikanischen Konsulats, das im Viertelstundentakt von Helikoptern angeflogen wird, aus dem Taxi und bin endlich kein deutscher Waffenlieferant mehr. Stacheldraht auf vier Meter hohen Betonmauern grenzt das Innenleben uneinsehbar ab, es entsteht tatsächlich der Eindruck, man betrete amerikanischen Boden, ginge man durch das von Sandsäcken verstärkte und stationären MGs bewachte Eingangstor des Konsulats. Um in Ainkawa zu wohnen bedarf es christlicher Konfession oder einer besondere Genehmigung. Eine Exklusivität, die sich bemerkbar macht. Tagsüber sind die vielen Cafés an den relativ ruhig gelegenen Straßen meistens von ausländischen Mitarbeitern des Konsulats besucht. Abends verwandeln sich die Straßen und Fußwege im liberalsten Viertel der Stadt in kleine Laufstege. Sehen und gesehen werden und den Motor seinen Sportwagens dabei lauter aufheulen lassen als die dröhnende Musik ist ein allabendliches Ritual.

Aus dem Himmel des frühen Morgens drückt wiederholt das Rauschen kreisender Kampfjets. Es ist der Tag unserer Rückreise, in wenigen Stunden werde ich zurück in Chemnitz sein. Im Umkreis von 100 Kilometern kein Tikrit, kein Mosul, keine Spenden an der Supermarktkasse für die Bundeswehr, keine Nachbeben eines kriegerischen Epizentrums, das eine Autofahrstunde entfernt liegt. Dafür viele Fragen, Zweifel und gedimmte Hoffnungen.

11160550_443222792501641_1678960115_nDas kollektive Arrangement zwischen Kriegsrealität und Alltagsnormalität, das die Menschen hier notwendiger Weise stillschweigend getroffen haben, hat sich zu einer überspannenden Kultur verselbstständigt. Sie verbindet, gerade in Erbil, wo eine enorme Vielfalt an Ethnien und Konfessionen herrscht, zwar jeden einzelnen Menschen, aber keine Menschengruppen. Niemand will diesen Krieg. Aber die Spannungen zwischen Kurden und Arabern, Schiiten und Sunniten werden auch nach dem ersehnten Sieg gegen den IS bleiben. Im entstehenden Machtvakuum würden auch deutsche Waffen bleiben. Es ist das grundlegende Problem und ein historisches Leid vieler Länder im Nahen Osten, deren Grenzen nichts über Zugehörigkeit und Identität aussagen und seither für böses Blut sorgen.

Unser Rückflug verspätet sich um zwei Stunden, ich frage nicht warum. Kann schon mal passieren in einem Kriegsgebiet.

P.S.: Einen Tag nach unserer Wiederkehr sprengt sich ein Attentäter vor dem amerikanischen Konsulat in die Luft und reißt neun Menschen mit in den Tod. Wenig später bekennt sich der IS zu dem Anschlag. Die Rückwärtsbewegung und große Niederlagen im Kampf um Tikrit bewegen den IS nun zu einer asymmetrischen Kriegsführung. Die Terrorarmee wird den Krieg verlieren, aber niemand wird ihn gewinnen.

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