Essen mit Sozialphởbie: Ein Streifzug durch die Chemnitzer Streetfoodszene.

Chemnitz ist eine Großstadt mit sehr dörflicher Struktur. Wissenschaftler der TU  Chemnitz haben herausgefunden, dass die Stadt so engmaschig vernetzt ist, dass alle Chemnitzer Frauen erwiesenermaßen zeitgleich menstruieren, dementsprechend auch zeitgleich ovulieren und demnach auch alle zur selben Zeit schwanger werden und dann reihenweise Kinderwägen über den Prenzlauer Kaßberg schieben. Aufgrund der dörflichen Stadtstruktur ist das Risiko also sehr groß, sogar bei einem vermeintlich harmlosen Imbissbuden-Besuch versehentlich auf einen alten Bekannten zutreffen und neun Monate später selbst einen Kinderwagen vor Emmas Onkel zu parken. Die Wahl des richtigen Imbisses gehört deshalb zu den größten Problemen des Firstworldlebens. Wo knallt die Knoblauchsoße am meisten, wie scharf ist eigentlich mittelscharf und vor allem: wie vermeide ich unangenehme Begegnungen mit losen Bekannten aus einem früheren Chemnitz-Leben? Wir haben alle angesagten Szene-Imbisse der Stadt für euch auf Sozial- und Lebensmittelverträglichkeit geprüft. Und denkt daran: Wer in Chemnitz essen geht, sollte seine Bestellung immer in der genuschelten Landessprache aufgeben, sonst gelten Westmarkpreise.


Asia Küche Hoang: Das Hoangry Heart der City schlägt in der Ermafa-Passage, mitten im restriktiven Reich von Immo-Diktator Kellnberger. Hoang ist ein Ort für Chemnitz-Yuppies, Leute mit Lulatschblick-Eigentumswohnungen und alle, die sich wenigstens einmal wie in einer echten Großstadt fühlen wollen, denn Hoang ist eine Imbissbude im Restaurant-Pelz: Rotgeziegelte Wände, große Loft-Fenster, Industrie-Chic, im Hintergrund läuft dampfgegarter Jazz. Gläser klirren, Sushi-Stäbchen klacken, Glückskekspapier raschelt. So muss sich Brooklyn, muss sich das Leben in einer Stadt anfühlen, wo der kalte Quadratmeter durchschnittlich 30 Euro kostet. Nirgendwo ist Chemnitz New York näher als hier. Im Sommer kann man auf der Terrasse unter original Olivenbäumen den Ausblick aufs Automeer genießen, frische Dieselluft schnuppern und dauergestressten Menschen beim Edeka-Einkäufe verstauen zugucken. Hoang trumpft mit einer Speisekarte vom biblischen Ausmaß des Chemnitzer Telefonbuchs und bringt unsere chronisch entscheidungsgeschwächte Generation regelmäßig an den Rande des Nahrungszusammenbruchs. Man muss sich nicht nur zwischen Huhn, Rind, Ente, Tofu oder Fisch entscheiden, sondern auch zwischen gebacken und knusprig, zwischen grünem und rotem Curry, zwischen Reis und Reisnudeln und zwischen zwei Vergeltungs-Suppen namens V1 und V2.

Wen man hier trifft: Perfekt geshapte Fitnesspärchen, zebra-Mitarbeiter nach dem Pitch, Business-Kaßberger und SUV-Falschparker, mittelalte Männer, die mitteljunge Frauen mit auf Geschäftsreisen erworbenen Stäbchen-Skills beeindrucken wollen, Menschen, die noch an Glückskekssprüche glauben.
Tipp:  Huhn immer gebacken bestellen, statt knusprig. Das steht ganz klein unter der normalen „Huhn“-Karte, kostet 50 Cent Aufschlag, ist aber die weitaus bessere Panade
Vermeiden: Wenn man auf Jazz mindestens genau so allergisch reagiert wie auf Glutamat und findet, dass Koriander wie handgeschöpfte Desinfektions-Seife schmeckt.
Unbedingt probieren:  Die Gerichte der Vietnamesischen Karte, insbesondere den Glasnudel-Salat mit Shrimps, gebackener Fisch oder Huhn in Erdnusssauce

El Mina:   Trotz Top-Lage gegenüber der brasilianischen Pinguin-Kolonie trifft man hier seltsamer Weise weder alte noch neue Bekannte, und wenn doch, kann man sich immer noch im sozialkontaktgeschützten Separee vor etwaigen Chemnitzkrankheits-Viren schützen. Nun aber zum Wesentlichen: Im El Mina gibt es das beste Essen.  Die Karte ist übersichtlich, alles ist frisch, die veganen Gerichte sind so gut, dass nicht mal eingefleischte Carnetarier wie der Mann hinter re:marx in Verlockung des voluminösen Grilltellers geraten. Warum arabische Imbissküchen Fladenbrot immer mit Fleisch und Pommes füllen, haben wir bis heute nicht verstanden. Das ist ein bisschen so, als würde man Mischbrot mit Kartoffelbrei oder einen Burger mit Toast-Füllung essen – nichts für drahtige Low-Carb-Selbstoptimierer also.

Wen man hier trifft: Die Intellektuellen-Szene vor dem Theater- oder Kinobesuch, die arabische Community,  re:marx-Redakteure nach dem Mittweida-Ausflug.
Tipp: Der kostenlose schwarze Tee wirkt wie mit Mate, Kaffee und Schwarze Dose gestrecktes Ecstasy — man ist zehn Tage lang derart wach, dass man nichtmal bei der Drehscheibe Chemnitz einschläft. Deshalb: Mit Wasser verdünnen. Das gibt’s im Zapfhahn nebenan.
Vermeiden: Wenn man beim Essen gekannt werden und durch hochfrequentes Leute-Grüßen Status demonstrieren will
Unbedingt probieren: Vegetarische Kebbe, das sind frittierte Bulgur-Bällchen, die mit Granatapfelkernen, frischer Minze und Rosinen gefüllt sind, den Auberginen-Aufstrich, ein Sandwich gefüllt mit gebackenem Blumenkohl und Hummus.

Yasmin: Hoang hat seine Vergeltungssuppe, die V2, der Yasmin-Imbiss hat seine Knoblauchsoße — mit der kann man Rache an der gesamten Menschheit nehmen, unliebsame Kollegen quälen, unangenehme soziale Situationen auflösen und Killerviren ausrotten. Der Knoblauchgeschmack setzt sich im Gaumen fest, durchdringt jede Faser des Körpers, stößt in Sturmböen auf, kleine Erschütterungen der Speiseröhre, man verlässt den Laden mit wehenden Fahnen. Das Yasmin gilt als Chemnitzer-Überimbiss, als Köfte-Konsens der Kulturszene. Natürlich war früher alles besser: In dem kleinen Laden, der wenig Platz vor der Theke, aber einen schönen schattigen Strana-Freisitz hatte, wo man im Sommer den Knoblauch mit Ayran herunterspülte, während man den fließenden Busverkehr genoß und hoffte, dass gerade niemand Bekanntes vorbeifuhr- oder lief. Doch seit der Expansion nach nebenan schwankt die Qualität des Essens ähnlich stark wie die SPD-Spitze bei Personalentscheidungen: Man kann gute Tage erwischen, man kann aber auch in den trockenen Falafel beißen. Trotzdem macht man im Yasmin nach wie vor guten Hummus. Der ist zwar nicht außergewöhnlich würzig, dafür aber besonders cremig.

Wen man hier trifft:  Arbeitsgruppen der TU-Chemnitz, Club der Kulturen-Singkreise, Leute, die ihrem Besuch aus anderen Städten zeigen wollen, dass Chemnitz auch international und weltoffen sein kann, ausgehungerte Brühlflaneure, Chemnitzer Freiberufler zum Frühschoppen.
Tipp:  Knoblauchsoße
Unbedingt probieren:  Knoblauchsoße
Vermeiden: Knoblauchsoße

Asia Shop Lan Nguyen Ngoc: Chemnitzer Rucksackreisende auf der Suche nach dem #authenticlife, denen Hoang zu touristisch ist, schwören auf den Asia Shop auf der Reinhardtstraße. Hier findet man noch echtes Hanoi-Hinterhofflair, das Kulturshockgefühl, dem derzeit massenhaft orientierungslose Mittzwanziger manisch hinterher reisen, um Instagramfotos mit dem Hashtag Wanderlust zu machen, und natürlich die beste Pho. Wobei der Pho-Trend im Prinzip ja längst durch ist und man jetzt Ramen schlürft, aber dafür müsste man erst nach Leipzig fahren, das ist dann auch ein bisschen wie Zugfahren in Südostasien. Der Asia-Shop mit angegliederter Suppenküche wäre einer der authentischsten Chemnitzer-Imbisse, wenn „authentisch“ nicht so ein furchtbares Wort wäre. Gelegen auf dem Sonnenberg, dem Compton von Chemnitz, in einer finsteren Seitenstraße, hinter heruntergekommenem Gemäuer in einem hüttenhaften Häuschen. Ein dunkler, verpfützter Hinterhof, über den Bierbänken hängt eine bunte Lichterkette, alles ist ein bisschen schäbig, aber freundlich, so wie es bei jedem wirklich guten Imbiss sein sollte. Der Anschluss an den Technobus macht die Bude zu einem Paradies für Backpacker und Busline-Liebhaber. Im Inneren kann man das Frittierfett zusammen mit der abgeblätterten Tapete von den Wänden lecken und vietnamesisches Fernsehen gucken, während man die endlose Hühnersuppe schlürft.

Wen man hier trifft: Sonnenberger CFC-Fans und einfache Arbeiter, die vietnamesische Community, Menschen, die in Wohnungen die Tapete abreißen, damit es „unfertig“ aussieht, Shabby-Chic-Hipster und weitgereiste Backpacker auf Durchreise zum Himalaya-Trail im Erzgebirge.
Tipp: Immer mit Blickrichtung zum Fernseher setzen, dann kann man unentwegt auf die vietnamesische Dailysoup starren, und muss keinen sinnlosen Smalltalk mit seiner Begleitung führen. Sonntags gibt es Reiskuchen, das ist eine Spezialität aus Reis, Mungobohnen und Schweinefleisch, die stundenlang über brennenden Sonnenbergtonnen gegart wird.
Unbedingt probieren: Nummer 8 (Bratnudeln mit Tofu), Nummer 5a (Gemüse, Ente, Reis), Nummer 36 (Nudelsuppe mit Medium Rind)
Vermeiden: Wenn man ein militärisch penibler Deutscher ist, der sich einmal jährlich auf Malle beim All-You-Can-Eat-Buffet ums Schnitzel prügelt.

Curry Haus: Auf der Limbacherstraße, der gefährlichsten Straße Chemnitz’, gibt es nicht nur viele Supermärkte, sondern auch gute Meth-, und internationale Küchen, also hauptsächlich Bratnudel-Döner. Ausnahme ist das Curryhaus, das ist eigentlich ein winziger indischer Lebensmittelladen, die Regale bis obenhin vollgestopft mit geilem Scheiß und Reis. Geführt wird der Laden von Famile Chand aus Nordindien. Essen kann man hier aber auch: Frau Chand kocht auf gefühlt zwei Metern Platz das gesamte Gewürz-Potpourri der indischen Küche. Ein Besuch im Curryhaus ist deshalb immer ein bisschen so, als würde man zuhause bei Mutti die Leibspeise gekocht bekommen. Allerdings gibt es im Ladenlokal nur drei bis vier Ess-Plätze, die Hälfte davon sind Stehplätze. Das ist aber okay, denn es entspricht den Raumverhältnissen in Neu Delhi und auch in Chemnitz wird die Bevölkerung bis 2025 explodieren. Wenn man Pech hat, muss man den Tisch hier mit anderen Menschen teilen und tappt dabei eventuell in die Smalltalk-Falle. Da die Chemnitzer jedoch grimmig-verschwiegene Grantler sind, ist das Risiko recht gering.

Wen man hier trifft:  Kaßbürger, die sich aus ihrer Comfort-Zone raus trauen und ihren Horizont mit einer Limbacherstraßen-Überquerung erweitern wollen, Menschen, die mit dem Finger auf beliebige Produkte im Regal zeigen und fragen „Ist das scharf?“, Menschen, die gerne im Stehen essen
Tipp: Obacht geben auf der Limbacher. Packt am besten immer euer Butterflymesser ein.
Unbedingt probieren:  Vegetarische Pakora
Vermeiden:  Wenn man Platzangst oder einen hochsensiblen Magen hat und öffentlich noch nicht so ganz zu seinen Blähungen stehen kann

Russischer Imbiss Berloga : Auch so ein Imbiss mit echter Hinterhof-Mentalität: Gegenüber der Ermafa-Passage liegt, versteckt zwischen alten Fabriken, der Imbiss Berloga, der von Innen aussieht wie eine Mischung aus Trucker-Diner und Blockhütte in der russischen Taiga. Irgendwie könnte Berloga auch eine Sauna sein, doch das einzige, das dampft, sind die frisch aufgebrühten Pelmeni. Man speist an massiven Baumstammtischen mit Plastikdecken, die der Einbaumbänke vorm smac gedenken sollen. Die Karte ist sehr übersichtlich: Es gibt Pirogen, Pelmeni und Bortsch. Vareniki und Schaschlik und auf der Mittagskarte manchmal auch ein handelsübliches Steak für den risikoscheuen ostdeutschen Gaumen.

Wer hier hingeht: Wir jedenfalls viel zu selten
Tipp:  Der Zwiebelsalat ist wirklich nur was für trainierte Därme.
Unbedingt probieren:  Alles, was gefüllte Teigtaschen mit Zwiebelsalat und Schmand verspricht
Vermeiden:  Steak mit Kartoffeln und Salat. Das kann man auch in der Mensa essen.

Mensa der TU Chemnitz: „Mensen – das hat nichts mit dem blutigen Ausscheiden unbefruchteter Eizellen zu tun (siehe Einleitung), Mensen ist das, was man mittags auf dem Campus macht. An der Nudeltheke stehen und den Analog-Käse über die Tomatensoße häufen, bevor man den selbstgeformten Pasta-Mount-Everest auf einem Tablett durch die Reihen balanciert und angestrengt nach bekannten Gesichtern sucht. Je scheinfreier man wird, desto mehr Scheinfreizeit verbringt man im transparenten Tempel des Glutamat-Geschmacks. Der einzige Glaskasten in Chemnitz, der nicht Claus Kellnberger gehört, ist ein Kosmos für sich, voller Geklapper, Gepiepse und Gemurmel,  Freaks und Streber, Hipster und Heimscheißer, die auf Essensbändern Kunstwerke aus leeren Kaffeetassen stapeln und nicht wissen, ob und wie sie auf das herzhafte bis übellaunige „Mahlzeit“ der Mensafrauen reagieren sollen.“ (re:marx, 2016) Das Essen der Mensa scheint seit 875 Jahren unverändert, die einzig verlässliche Konstante in der rastlosen, niemals schlafenden Stadt Chemnitz, ein Halt für alle hungrigen Haltlosen. Zuletzt wurde der Speiseplan durch die Einführung von „Mensa vital“ erschüttert, doch auch das ist schon wieder sieben Jahre her.

Wen man hier trifft: Studenten vom ersten bis zum 40. Semester, HiWis, Doktoranten, wissenschaftliches Personal, Menschen, die mit 36 noch zuhause bei Mutti wohnen.
Tipp:  Mensen erfordert gutes Timing: Das Zeitfenster der Mittagspause ist zu schmal für eine Wahl zwischen 11:30 Uhr (Frühstück), 12 Uhr (Dozenten-Esszeit), 13 Uhr (Horror) und 13:59 Uhr (beste Zeit).
Unbedingt probieren:  Hirtenrolle, Hähnchen-Schnitte „Diana“, Schnitzel „Cipolla“
Vermeiden:  Wenn man glaubt, mit der semiglorreichen Studienzeit abgeschlossen zu haben, beim bloßen Anblick von „Schweinerückensteak nach „Puszta Art“ aber sentimentale Vergänglichkeits-Tränen vergießt und anschließend mit Quarter-Life-Crisis zum Therapeuten muss.

Augusto: Was Hoang für die internationale Asia Küche ist, ist das Augusto für die internationale Pizzawelt: Ein Hipsterladen an der berüchtigsten Hipsterecke der Stadt. Hier unten, am stinkenden Fuß des Sonnenberges, fühlt sich Chemnitz ein bisschen wie Neapel an. Hart, aber herzlich, rau und brutal,  schön und dreckig, aber voller Lärm und Leben. Ein Ort, fest in den Händen der Kreativ-Camorra, die vor allem im Sommer nachts trunken um die Häuser schleicht. Konsequenterweise gibt es hier die italienischste nichtitalienische Pizza der Stadt. Auf rotweißkarrierten Tischdecken. Der Laden ist liebevoll eingerichtet, die Pizza schmeckt gut, die Preise sind fair, das Personal ist nett. Es gibt nur fünf Tische – die sind dafür umso begehrter.

Wen man hier trifft: Sir Henry, bevor das Tesla aufmacht, Bands vor ihrem Auftritt, Fassmann und Fans, Co-Worker mit Bored-Out-Syndrom, Theaterleute, Instagramer, Influencer, Awareness-Workshopper, alle coolen Kultur-Leute, die man noch so kennt in Chemnitz, ganz normale Familien.
Tipp:  Im Sommer hingehen, draußen sitzen, „Expresso“ bestellen, wild gestikulieren, „mangiare“ rufen, immer genug Bargeld dabei haben, für den Zeugenschutz vorsorgen
Unbedingt probieren: Pizza Polpette mit Rinderhackbällchen und Peperoni, Pizza Rapa mit Ziegenkäse, Rote Bete, Birne und Walnüssen, Pizza Sicilia, das ist immer die beste Pizzawahl (Anm. der Autorin), Tiramisu
Vermeiden:  Wenn man eine ausgeprägte Chemnitzer Szene-Allergie oder Sozial-Unverträglichkeit hat. Hier trifft man immer jemanden. Immer.

Fleischerei Richter: Tief aus den hohen Fleischbergen des Grillgebirges stammt die Traditions-Fleischerei Richter. Seit Jahrhunderten ist sie Teil der stark frequentierten Bäcker-Fleischer-Gemüse-Kombination an der Zenti-Uhr-Ecke. Im Prinzip ist Richter eher ein Fleischer mit Mittagskarte und entspricht damit dem klassischen Chemnitz-Imbiss. Allerdings hat Richter an der Zenti auch einen Straßenverkauf, wo es die Essenz allen Chemnitzer Essens gibt: Roster, Beffsteck und Bautz’ner Senf. Auf die Hand, mit Brötchen und Serviette. Hier findet man das einzig wahre Chemnitzer Street- und Soulfood — Fleischerei Richter ist somit unsere unangefochtene Nummer eins der Chemnitzer Szene-Imbisse.

Wen man hier trifft:  Leute, die immer noch glauben, dass Krafklub bei „Karl-Marx-Stadt“ was von „Original Roster“ singen, Rentner nach dem Schlüpfermarktbesuch, Rentner vor und nach dem Arztbesuch, Rentner zwischen zwei Busanschlüssen, den Mann hinter re:marx bei Spontanunterzuckerung.
Tipp:  When the going gets tough, the tough go getting a bratwurst at richter’s
Unbedingt probieren:  Der Leberkäse ist wirklich saftig. Und: Bautzn’er Senf.
Vermeiden:  Wenn man Veganer oder U60 ist und an der Zenti generell immer Panikattacken bekommt.

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