re:marx leaks – Die besten re:marx Artikel, die nie veröffentlicht wurden.

Dass Privatsphäre an sich ziemlich überbewertet und spießig ist, dürfte dem aufgeklärten Internet-USer nicht erst seit Edward Snowden bekannt sein. In Zeiten flächengreifender digitaler FKK-Bereiche wirkt das Bedürfnis nach Datenschutz wie eine archaische Wertvorstellung aus der Biedermeier-Epoche. Webcam abkleben ist soo 2010 – der neue Trend heißt totale Transparenz! Wir jedenfalls haben unsere Passwörter und Bankverbindungen längst in der iCloud gespeichert und der NSA sicherheitshalber schon mal im Voraus unsere Telefon-Nummern zukommen lassen. Enthüllungen sind schließlich hip – und weil wir bekanntermaßen absolute Trendhuren sind, enthüllen wir uns nun endlich selbst…

… Wer nun an atemberaubende Nacktfotos oder gar ein professionelles Impressum denkt, wird wohl bitter enttäuscht sein. Uns geht es um die einmalige Offenbarung aller jemals für re:marx geplanten Artikel, Ideen, Vorhaben und Bashing-Attentate, die jedoch aus  Gründen nie realisiert werden konnten. Mit schonungsloser Offenherzigkeit legen wir unseren treuen Lesern als Dank für ihre unerschütterliche Loyalität hiermit sämtliche Gespinste unserer vermutlich bereits vom berühmtberüchtigten Chemnitzer Industrie-Smog verseuchten Hirnwindungen vor. Copyright und geistiges Eigentum sind uns dabei natürlich auch total Bock-, Brat-, und Currywurst. Deshalb hier nun die Liste der besten re:marx-Artikel (im weiteren Sinne), die niemals auf re:marx erschienen sind.

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Durch die Chemnitzer Nacht mit: Future Islands.

Es scheint wie eine kleine Ewigkeit:

Damals, im legendären Sommer 2011, ein nasskalter Tag im Juli, der regengraue Brühl, die bunt erleuchtete Beta-Bar.
Innen: die Future Islands, eine heimliche Lieblingsband von re:marx, und vor allem: viele, viele Menschen, die gemeinsam ein rauschendes und vor allem schwitzig-hitziges Popfest feierten.
Mittlerweile ist nicht nur der Sommer vergangen, die Beta-Bar ist es auch, ja sogar der Weltuntergang naht. Doch all das ist noch lange kein Grund, den Kopf ganz tief hängen zu lassen. Denn dank Beta-Booking (und dem Weltecho) hatte die siebenmonatige Abstinenz des Trios aus Baltimore am 21.02.2012  endlich ein jähes Ende.
Wir nutzten die Chance und krallten uns die drei Jungs – diesesmal aber nicht für ein romantisches Ständchen im Kerzenschein, sondern für einen knallharten Stadtspaziergang, der zwar schonungslose Realitäten des urbanen Alltags in Chemnitz  zeigt, aber dennoch friedlich bei Bier und Braten im Brauhaus endet. Pop trifft auf  industrielle Urbanität trifft auf erzgebrigische Tradition also.

Wie das genau aussieht, seht ihr hier:

Auf ein neues Bier mit: re:marx.

Liebe Pieple,

2011 war ein Jahr. Vielleicht war es nur ein Jahr wie jedes andere. Vielleicht war es aber auch ein ganz besonderes Jahr. Schließlich wurde re:marx geboren, eine Institution, die dem kulturellen Dasein in Chemnitz einen neuen Glanz und noch viel mehr Glorie verlieh – und zwar so viel, dass sogar die TAZ endlich auf die Stadt aufmerksam wurde. 2012 sollte deshalb nicht minder spektakulär werden. Auch wenn – oder gerade weil – ja die große Apokalypse unaufhörlich naht. Doch keine Angst, re:marx wird für euch als feste Bank im Weltuntergangssturm bestehen bleiben und weiterhin journalistisch sachlich, präzise, knallhart und investigativ aus der schönsten aller grauen Städte berichten. Denn 2012 verspricht viel, vor allem viel Bewegung in der nebulösen, aber existenten Chemnitzer Szene.

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The re:marx Diaries Part III: Hipster-Report C (14. & 15.10.2011)

Von wegen in Chemnitz ist nichts los! Am vergangenen Wochenende erstickte die Stadt förmlich im unerschöpflichen Kultur-und Partyangebot. re:marx entschied sich für eine ausgiebige Konzert-Runde, schaffte vier Bands in knapp 24 Stunden und ward somit Teil eines wunderbaren Oktoberwochenendes. Sensation!

Freitag, 19:30; B-DORF
Die Luft riecht nach Herbst. Klar, kalt und ein wenig modrig. Das Tageslicht wird rar. Und dennoch: euphorischer Fußmarsch durch den finsteren Park, Destination Schauspielhaus. Eine Rolle Plakate klappert verdächtig in meiner ultra-hippen Totebag, die das Logo einer Band schmückt, die eh kein Schwein kennt. Und überhaupt: die Eisenbahnbrücke auf der Zschopauer Straße sieht doch auch fast aus wie das Ostkreuz!

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re:marx talking to: Talking To Turtles.

Endlich gibt’s frisches Tierfutter aus dem legendären Backstage-Bereich der BETA-BAR.
re:marx traf die Band am Tag ihres Konzertes, das am 28.09.11 in Chemnitz stattfand, um mit ihnen über die Zweisamkeiten des Lebens zu plaudern. Das Ergebnis gibt es nun in aller bester Smartphonefilmqualität zum Nachschauen.

Coming Up: Schall & Wahn – eine Woche, zwei kulturelle Großereignisse

Mit gleich zwei kulturellen Großereignissen verabschieden die BETA-BAR und re:marx in dieser Woche den schönen Spätsommer und begrüßen den verlockenden Frühherbst mit einem fröhlichen … ääh

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10 & 11.09.11: I’m festival, I’m a Parade: Glorreiches Ende der Festival-Saison in Chemnitz.

Samstag, 10.09.2011

Der Sommer in den letzten Zügen.
Party-Überangebot im Betongrau.
Raven zu Ramba Zamba im Atomino? Und wofür steht eigentlich BBC? Band Büro…Brau…Club…Beat…Be…Beta… aah! Auf zum stark elektronisch versetzten  Indoor-Festival in die Beta-Bar also:

Start:
Grafstøm, ganz cool mit norwegischem ø: die angeblichen Bratze aus Bautzen, einer Stadt, deren Existenz just an jenem Abend für beendet erklärt wird, die aber eigentlich aus Leipzig sind. Klingen wie naja, Bratze aus Leipzig. Im Publikum kommt Freude und Tanzwut auf.

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Interview mit Future Islands.

Re:marx traf Ende Juli die Jungs von Future Islands. Wir haben euch schon von dem großartigen Konzert in der Beta Bar berichtet und haben nun auch endlich das Interview für euch. Es hat sehr viel Spaß gemacht die drei Musiker aus Baltimore kennen zulernen und warten nun ganz gespannt auf das dritte Album, welches im Oktober erscheinen wird.

Auf ein (alkoholfreies???) Bier mit: Marco Stahn.

Konzert-Veranstalter, DJ und BETA-Boss stellt sich im knallharten Verhör den investgativen Fragen von re:marx

Seit wann bist du hier?
In Chemnitz bin ich seit 2004, bin hergekommen um zu studieren. Das habe ich dann tatsächlich auch gemacht und beendet.

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Blood, Sweat, Tears: Future Islands. Am 20.07.11 in der BETA-BAR.

Es gibt die schlechten Tage. Die, an denen man meint, aufgrund des unfassbar mangelhaften (pop)kulturellen Interesses, das die Stadt, oder viel mehr deren juvenile Bevölkerung, an den Tag zu legen scheint, verzweifeln zu müssen. Dann schreibt man, zumeist jedoch nur in Gedanken, lange lange Briefe. An die Stadt, die Leute, das eigene bemitleidenswerte, triste Dasein in Kombination mit ebenjenen. Muss man aber nicht. Denn es gibt auch die guten Tage. Dann erscheint das eigene Dasein in Kombination mit der unsäglichen Stadt und den komischen Leuten weder bemitleidenswert noch trist, und überhaupt: die Stadt ist schön und die Leute sind super! Dann malt man ganz entzückt pubertäre kleine Herzen in den Hefter oder auf das eigene Facebook-Profil.

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