Jenseits von Eden: Am Kassberg entsteht ein neues Senioren-Paradies.

Ach Chemnitz. Eine Stadt und ihr ewiges Image-Problem: Neidisch schielt sie auf die Bohème in Leipzig, die Dampffahrt und Dixieland-Touristen in Dresden oder die Techno-Jünger und Irgendwasmitmedienmenschen in Berlin, dabei hat die Stadt selbst auch einiges zu bieten. Als gefühlt älteste Stadt der Welt ist Chemnitz schlichtweg das perfekte Paradies für die internationale Rentner-Szene. Hübsche Plattenbauten wohin das grau erstarrte Auge reicht, ein durchschnittliches innerstädtisches Schritttempo von 0,02 km/h, eine flächenübergreifende gemäßigte Ruhezone, die bis ins Erzgebirge reicht, eine traumhafte Mecker- und Beschwerden-Quote von 96,8% sowie ein ausgeprägtes südwestsächsisches Traditionsbewusstsein machen diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren, grauen Ort zum prächtig blühenden Garten Eden für Best Ager, Junggebliebene, Silver Surfer und GILFs aus aller Welt. Traumhaft. Manche sagen zwar, die Stadt sei senil, überaltert, ein einziger zentraler Friedhof. Doch sie irren sich: Hier plätschern die Jungbrunnen allerorts, hier kann man sich überall am Quell des urbanen Lebens laben, unzählige Hörgeräte-Akustiker, Optiker, Physiotherapeuten und Orthopäden sorgen für ein seliges Senioren-Feeling. Chemnitz mag nicht unbedingt hip sein, aber dafür gibt es hier auch kein lästiges, gesundheitsgefährdendes Nachtleben, das die engelsgleichen Gesichter der Stadt mit fiesen nächtlichen Abnutzungserscheinungen und alkoholbedingten Gebrauchsspuren zeichnet. Nein. Die Chemnitzer Zombies sind fit wie ein orthopädischer Turnschuh – diese Stadt ist über alle Maßen vital!

Doch leider gibt es auch hier, wie überall, immer wieder gewaltbereite Störenfriede, die versuchen, unsere idyllische Lärmschutzzone mit angeblicher Kultur, absolut fragwürdigen Veranstaltungen und perversen Projekten zu vernichten. Gerade in den letzten Jahren hat sich beispielsweise in der eigentlich als Naherholungsgebiet ausgewiesenen Stadt eine zügellose Festivalkultur etabliert, die mit ihrem furchtbaren Krach selbst den Lärm der Ampelsignale übertönt. Dieser der Rentnerszene so feindlich gesinnte Kreis so genannter Kulturschaffender torpediert unser schönes Paradies nicht nur mit abartigen Partys, er zeichnet sich zudem auch durch einen exzessiven Lebensstil ohne jegliche Rücksicht auf gesundheitliche Verluste aus.

vital

In diesem „Haus“ auf dem Kassberg entsteht derzeit ein spektakuläres Senioren-Projekt namens MS BEAT vital

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Der Überwachung zweiter Teil: Das MILF auf dem MS BEAT 2084

Selbstanzeigen sind das Eine, doch kriminelle Elemente geben sich ja bekanntermaßen nicht so einfach der Öffentlichkeit preis. Deswegen waren die Agenten des MILF (Ministerium für Insel- und Festlandsicherheit) unterwegs um Video- und Tonmaterial zu sammeln, um somit ein besseres Gesamtbild von den Zuständen auf der Insel zu bekommen.

Hier sind ihre erschreckenden Ergebnisse:

Abhörprotokolle

Videoüberwachung

Ich weiß, wer die Kosmonauten sind: Über die Geheimnisse der Bürger des MS Beat-Staates

Das MS Beat Festival 2013 (oder besser: 2084) ist Geschichte. Und nur dem Ministerium für InseL- und Festlandsicherheit (MILF) ist es zu verdanken, dass Ausschreitungen jeglicher Art rechtzeitig im Keim erstickt werden konnten und gleichzeitig sicherheitsgefährdende Geheimnisse jeglicher Couleur aufgedeckt wurden. Für das Wohl der Bürger versteht sich. Doch müssen wir eines klarstellen: Wir sind auch nur Menschen. Das allein muss für folgendes Geständnis genügen, denn: Eure Offenbarungen des vergangenen Wochenendes bleiben doch nicht so geheim wie ursprünglich angekündigt. Deswegen folgt hier die offizielle und einzig-wahre Top 10 Eurer Selbstanzeigen. Copyright, Trademark, Angaben ohne Gewähr!
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