Der 3D-Druck steigt: Der Abge-Faktencheck zur Maker Faire

Warum wir dort waren:
Sonntage sind zum Sentimental-Sein da. Am offiziellen Wochentag des Weltschmerzes igelt man sich am besten vor der Streaming-Seite ein und ist endlich mal so richtig schön allein. Doch wir von re:marx wollten mutig mit der Tradition brechen, und einen staatlich finanzierten Sonntags-Ausflug machen, der uns als Bloggerteam und Eigenbrötler-Einheit wieder zusammenschweißt. Stichwort Teambuilding-Maßnahme. Denn die drohende Gefahr, die von den rechtschreibschwachen Stadt-Retterinnen von Respect ausgeht, rüttelt in Wirklichkeit mehr an unseren ideellen Grundfesten, als sich der geneigte Leser vielleicht vorstellen mag. In Zeiten wie diesen, in denen das Chemnitzer Internet von gutmütigem Gefühlskitsch überrannt wird, muss der gemein-zynische Blogger zusammenstehen. Ein Besuch der Maker-Faire, ein Event, das wie für Blogger und Kreativgeile gemacht klingt, schien der perfekte Anlass dafür. 

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Zehn Kurze/Fragen mit der Zukunft.

Ruhig geworden ist es in der Stadt der Stille – nicht nur, weil just in diesem Augenblick der CFC gegen den BVB die eigenen Gesetze des Pokals neu formuliert, sondern weil derzeit – ihr habt es vielleicht mitbekommen – ziemlich viel Wetter ist. Regelrechte Hitzewellen aus Nordafrika rollen auf West- und Nordeuropa zu, flimmern illegal über alle EU-Außengrenzen hinweg, selbst das Mittelmeer kann sie nicht abhalten. Deutschland ächzt unter den Temperaturen, die Kapazitäten der Freibäder und Ostseestrände sind längst überschritten, es drohen Eis-Engpässe im Edeka, das Grillgut wird knapp – wie viele Sonnenstrahlen wollen wir denn noch aufnehmen? Das Thermometer ist voll! Wir fordern: Wetter raus aus Deutschland!

Aber wie engagiert man sich nun gegen diese Hitze? Genau, indem man viel trinkt. Aus diesem Anlass werfen wir heute einen Blick zurück in die Zukunft – dort haben einige absturzgefährdete Re:marx-Reporter vor einigen Wochen einige politisch unkorrekte Fragen gestellt und den Chemnitzer Gonzo-Journalismus mal wieder auf ein ganz neues distanz- und hemmungsfreies Level gehoben. Ein – nunja – Gespräch über die Vergangenheit und die Zukunft der Zukunft und darüber, warum re:Marx besser ist als Engels.

 

Die gefährlichste Straße Chemnitz‘: Ein fotografischer Streifzug.

Galerie

Diese Galerie enthält 45 Fotos.

Seit jeher sehnt man sich in Chemnitz nach einem echten Kiez: Stadtleben zwischen schick und schmuddelig, Dönerbude und Edelitaliener, Späti und Secondhandshop, Raucherkneipe und Bio-Laden, Spielplatz und Spielhölle. Alle Versuche, dem Brühl, der sich nahezu schreiend laut dafür anbietet, einen … Weiterlesen