“SCHON WIEDER! Betrunkener beleidigt PEGIDA” – MoPo-Schlagzeilen zum Selberbauen.

Bekanntermaßen ist die Chemnitzer Medienlandschaft in etwa so dürr wie der linke Arm von Lena Meyer-Landrut. Es gibt eine große regionale Tageszeitung für alle über 60, ein absolut relevantes, aber unglaublich arrogantes Blog für alle um die 30, zwei Stadtmagazine, Radio T und Facebook. Und es gibt die Morgenpost, die online jetzt Tag24 heißt, weil […]

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Die Post der Moderne: Was letzte Woche in Chemnitz und Texas geschah.

Wir von re:marx lieben es ja, im Zuge unserer maßlos arroganten Meta-Selbstironie vor allem das öffentlichkeitswirksam (mehr oder weniger) zu hassen, was wir selber sind. Also Blogger, Eltern, Schnapstrinker, Medienkommunikationsstudentinnen. Oder eben Sachsen. Manchmal sitzen wir aber auch gemütlich bei einer heißen Kanne Pfeffi-Tee zusammen und finden, dass wir echt mal wieder was Positives schreiben […]

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Wie es euch nicht gefällt: Der Tragödie zweiter Teil. Ein Bullshit-Drama in vier Akten.

Weihnachten, Fest der Liebe, Fest der Familie, Fest der festlichen Werbung, Fest des Fettfressens, Fest des glücklichen Glühwein-Erbrechens, Festung der abendländischen Tradition. Zeit, besinnlich das Jahr ausklingelingen zu lassen, das, zeitgeschichtlich und weltpolitisch betrachtet, noch beschissener war als das letzte, und das, obwohl man letztes Jahr den Gipfel der Beschissenheit der Dinge längst erreicht glaubte. […]

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Im Görli von Karl-Marx-Stadt: Ein Abend im städtischen Sperrgebiet Stadthallenpark.

Als wir vor langer Zeit nach Chemnitz zogen, waren die Straßen der Stadt kein sonderlich hartes Pflaster – trotz des bombastischen Betons, der hier in kapitalistischen Nachwende- und kommunistischen Nachkriegszeiten verbaut wurde. Zu alt, zu überschaubar, zu beschaulich schien die Stadt und die Gehwege waren oft so leer, dass sich nicht mal ein ausgefuchster Kleinkrimineller […]

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Die Post der Moderne (KW 28): Was neulich in Sachsen geschah.

Aufgrund des andauernden Post-Streiks konnte die Post der Moderne in den letzten Wochen ja leider nicht ausgeliefert werden. Dafür schicken jetzt aber alle Briefe nach Freital. Also: Freital. Dieser Ort war uns ja noch nie so ganz geheuer. Wie er da so friedlich schläft, eingekuschelt zwischen den Felswänden des östlichen Erzgebirges. In diesem Tal, das […]

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