Die Post der Moderne: Was im Juni in Chemnitz geschah

Im Sommer gibt es Städte, die gibt’s im Winter gar nicht. Chemnitz zum Beispiel. Chemnitz ist wie eines dieser Tiere in den Dokumentarfilmen über die kanadische Wildnis, die man als Kind immer geguckt hat: Ein wechselwarmes Wesen, eine Echsenstadt — sie hält Winterstarre, hat außer Schlafen, Arbeiten und sich Aufregen alle anderen wichtigen Stadtfunktionen heruntergefahren, der Innenstadtpuls geht gegen Null, […]

Clubcheck: Institut für Zukunft

Seitdem das N* Dorphin schließen musste, weil es von re:marx nie in den Party-Dates erwähnt wurde, gibt es in Chemnitz keinen Club mehr für aufrichtige Raver. Auch die Partypoesie Instanz des Clubchecks wurde aufgrund akuten Chemnitzer Clubmangels vorerst auf Trockeneis gelegt. Wer in Chemnitz was auf sich hält, feiert jetzt in Leipzig. Denn Leipzig hat neben dem MDR auch viel […]

Wegzug oder Zug weg? Das Brettspiel zum Chemnitzer Bahnverkehr.

Chemnitz ist eine Stadt mit wenigen Vor-, aber keinen Fernzügen und der Nahverkehr ist auch nur so mittelmäßig. Es gibt Anbindungen in die umliegenden Neubauerholungs-Gebiete, kindergerechte Küchwaldrundfahrten und bald auch die Bahnlinie N114, die direkt vom Hahnenbäck in den größten Hörsaal der Orangerie führt. Mehr braucht man als Chemnitzer im Prinzip auch gar nicht: Hier will niemand rein und scheinbar […]

Wie der Vater, so der Zoo(n): Ein Besuch im Leipziger Gondwanaland

Endlich haben wir festgestellt, was bei Facebook einschlägt wie der Haken von Vitali & Wladimir, was die Likes im Sekundentakt hageln lässt und die Meute amüsiert wie sonst nur die Flatrate-Witze von Fips Asmussen: Bilder, die irgendwas mit Drogen zu tun haben. Wieso wir da nicht schon viel früher drauf gekommen sind, weiß wohl nur Pete Doherty selbst. Fest steht […]

“Einfach Tanzen!” – Hercules and Love Affair am 04.03.11 in Leipzig (Conne Island)

Andrew Butler ist der Kopf von Hercules and Love Affair. Und Andrew Butler ist, naja, raus. Ziemlich raus. Der Versuch, ihm im Interview güldene Geheimnisse seines Disco-Daseins zu entlocken beginnt mit einem eher unglamourösen Schmatzen. Andrew hat schließlich Hunger. Gänzlich unglamourös auch sein T-Shirt, auf dem das  eher angsteinflößende Logo einer Death-Metal-Kombo (der seines Bruders nämlich) prangt. Ohnehin mag Andrew […]